Das ganze Leben. Archive und Wirklichkeit

Kongress

Vor dem Hintergrund der Transformation der Privatsammlung von Egidio Marzona in eine öffentliche Institution – das Archiv der Avantgarden (AdA) – stehen Praktiken, Technologien und Politiken in und um Archive im Zentrum des internationalen Kongresses. Im räumlichen Setting der öffentlichen Archivsichtung im Lipsiusbau diskutieren Wissenschaftler*innen, Archivar*innen, Kurator*innen und Künstler*innen Methoden des Archivs, neue Möglichkeiten zur Aktivierung von Archivmaterialien und analysieren die Politiken und Paradigmen heutiger und künftiger Archive. Welche Erfahrungs- und Erinnerungsräume können Archive und Sammlungen spiegeln und welche bringen sie selbst hervor? Wie ist das Verhältnis zwischen Archiven und Kanonisierungsprozessen und welche Technologien, Arbeitsstrukturen und sozialen Prozesse sind Teil von Archivpraktiken? Wie lassen sich Konzepte, Erzählungen und Ästhetiken zukünftiger Archive denken?

Mit Marion Ackermann, Ali Atef, Beatrice von Bismarck, Graciela Carnevale, Filipa César, Lynnée Denise, Ismael Dia, Assaf Gruber, Sarah E. James, Egidio Marzona, Doreen Mende, Gloria Meynen, Thokozani Mhlambi, Bonaventure S. B. Ndikung, Olaf Nicolai, Sneha Ragavan, Marcelo Rezende, Daniel Rosenberg, Tamer El Said, Bernd Scherer, Stefanie Schulte Strathaus, Nora Sternfeld, Ann Stoler, Sven Spieker, Ricardo Viviani, Marc Wagenbach und Vadim Zakharov