Sarah E. James

Sarah E. James ist Kunsthistorikerin und Schriftstellerin. Von 2010 bis 2019 lehrte sie am University College London und ist zurzeit Humboldt-Forschungsstipendiatin und Dozentin an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihr erstes Buch Common Ground: German Photographic Cultures Across the Iron Curtain erschien 2013 bei Yale University Press. Ihr nächstes Paper, Revolutions: An Invisible Avant-Garde, kommt demnächst bei MIT Press heraus. Ihre Forschungsarbeiten zu diesem Projekt konzentrieren sich auf die visuelle Kultur in Ostdeutschland und auf ephereme, papierbasierte Kunstpraktiken (Maquetten, Postkarten, Mappen, Briefe, Bühnenbildentwürfe, Buchcover und Buchillustrationen, Künstlerbücher und Plakate), deren Verhältnis zu Politik, Freundschaft und utopischem Denken untersucht. Indem es die bestehenden Modelle der Zusammenarbeit und des Austauschs neu reflektiert, erforscht das Projekt die gelebten Erfahrungen des Produzierens innerhalb und außerhalb der Kunstwelt. Neben der Publikation zahlreicher Sammelbandbeiträge, Artikel und Katalogessays verfasst sie auch regelmäßig Kunstkritiken.

Stand: Mai 2019

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