Sa, 05. Juni 2021

Students’ Day

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

Für die bildungspolitischen Kämpfe der 1960er und 1970er Jahre waren Universitäten zentrale Schauplätze. Neue Lehrinhalte und -formen, neue Bildungsräume wurden hier erprobt. Als zivilgesellschaftliche Reaktion auf die Politik des Kalten Krieges und der inneren Sicherheit etablierte sich der Straßenkampf als Protestform – vor allem getragen von studentischen Bewegungen.

Künstler*innen und Kunstvermittler*innen des Studiengangs Kunst im Kontext der UdK Berlin haben sich begleitet von Claudia Hummel mit diesen studentischen Bewegungen auseinandergesetzt. Beim Students‘ Day fragen sie in zwei Aktionen gemeinsam mit den Teilnehmenden: Welche Kämpfe führen Studierende in einer Gegenwart, in der sie zwar digital global vernetzt, pandemiebedingt aber zugleich weitgehend auf den Raum des eigenen Zimmers beschränkt sind?

14-16h
Online-Aktion 1
Studentische Proteste und ich
Mit Özcan Ertek, Jisu Jeong, Chao Li, Ying Lin und Viviane Tabach

Welche Herausforderungen stellen sich Studierenden heute? Ausgehend von einem Mapping von Studierendenprotesten auf der ganzen Welt denken die Teilnehmenden über ihre eigene Verbindung zur Geschichte dieser Proteste nach und entwickeln Plakate, die ihr Erleben gegenwärtiger Bildungssysteme spiegeln.

16-18h
Online-Aktion 2
Beducation

Mit Franka Geiser, Min Kyung Kim, Sifan Pan und Zsófia Puszt

Was fehlt aktuell in der Online-Lehre und wie lassen sich Lernen und Menschlichkeit in Zeiten einer Pandemie zusammenbringen und gestalten? Anknüpfend an die Bed-ins von Yoko Ono und John Lennon im Jahr 1969 sind die Teilnehmenden dazu einladen, aus den eigenen Betten heraus aktiv zu werden. Erfahrungen, Forderungen und Visionen werden zusammengetragen und fließen in ein gemeinsames Manifest.