Bildungsschock

Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren
Do, 27. Mai 2021 — So, 11. Juli 2021

Bildungsschock | Ausstellungsansicht | © Silke Briel / HKW

Bildungsschock | Ausstellungsansicht | © Silke Briel / HKW

Bildungsschock | Ausstellungsansicht | © Silke Briel / HKW

Bildungsschock | Ausstellungsansicht | © Silke Briel / HKW

Filipa César, Sónia Vaz Borges, Skola di Tarafe | Film Still, 2020 | Courtesy the artists

Filipa César, Sónia Vaz Borges, Skola di Tarafe | Film Still, 2020 | Courtesy the artists

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

Protesting students climbing into Low Library, Columbia University, April 1968 | © Richard Howard

Walter-Gropius-Schule | Foto: Christopher Falbe, 2020

Walter-Gropius-Schule | Foto: Christopher Falbe, 2020

Foto: Frank Kleinbach | Inga Danysz: Crawler, Rocket, 2017 | Courtesy the artist & Kunstverein Reutlingen

Foto: Frank Kleinbach | Inga Danysz: Crawler, Rocket, 2017 | Courtesy the artist & Kunstverein Reutlingen

1957 brachte die Sowjetunion einen Satelliten in die Erdumlaufbahn und gewann so die erste Etappe im „Wettlauf ins All“. Der Westen reagierte auf den „Sputnik-Schock“ mit einer nie dagewesenen Bildungsoffensive, die bald die gesellschaftliche Debatte beherrschte.

Bildungsschock blickt auf die Jahrzehnte nach dem Sputnik-Schock, in denen Bildung im globalen Maßstab expandierte. Die Ausstellung und zwei Publikationen zeigen, wie die Räume des Lernens unter dem Druck demografischer und technologischer Entwicklungen, des Kalten Krieges und der 1968er-Bewegungen permanent neu gedacht und geplant wurden.

In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Architekt*innen untersucht Kurator Tom Holert diese Epoche der Experimente und Konflikte. Mitten in der Coronakrise, die drängende Probleme des Bildungssektors akut sichtbar werden lässt, schlägt er vor, die Ansätze der 1960er und 1970er Jahre als Archiv und Ressource für aktuelle Debatten zu entdecken.

Begleitend zur Ausstellung geht das Projekt Bildung in Beton an acht Berliner Schulen. Schüler*innen setzen sich hier gemeinsam mit Künstler*innen mit ihren Schulgebäuden aus den 1960er und 1970er Jahren auseinander und spekulieren über die Lernumgebungen der Zukunft.

Mit Beiträgen von Michael Annoff, BARarchitekten (Antje Buchholz, Jürgen Patzak-Poor), Elke Beyer, Sabine Bitter, Antje Buchholz, Arne Bunk, Evan Calder Williams, Fraser McCallum, Filipa César, Inga Danysz, Nuray Demir, Christopher Falbe, Dina Dorothea Falbe, Guests & Hosts, Gregor Harbusch, Marshall Henrichs, Claudia Hummel, Ana Hušman, Jakob Jakobsen, Ana Paula Koury, Larry Miller, Wendelien van Oldenborgh, Maria Helena Paiva da Costa, Silke Schatz, Lisa Schmidt-Colinet, Alexander Schmoeger, Dubravka Sekulić, Maurice Stein, STREET COLLEGE in Kooperation mit Käthe Wenzel, Alexander Stumm, Oliver Sukrow, Ola Uduku, Sónia Vaz Borges, Helmut Weber, Clemens von Wedemeyer, Florian Zeyfang, Francesco Zuddas

Kuratiert von Tom Holert

Zum kuratorischen Statement

Im Rahmen von Das Neue Alphabet

Ausstellung, Schulprojekt, Publikation

27.05.–11.07.2021

Digital



Lernräume in der Post-Migrantischen Gesellschaft

Ein Interview mit Ali Sözen (HKW) | Video: Madeleine Dallmeyer



Beauty and the Right to the Ugly

Wendelien van Oldenborgh im Gespräch mit Tom Holert



Bildungsschock

Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren
Video: Madeleine Dallmeyer