So, 27. Mai 2018

Gespräch

Mit Tom Holert & Zairong Xiang, Moderation: Anselm Franke

Tom Holert arbeitet als Kunsthistoriker, Autor, Kurator und Künstler in Berlin. 2015 gründete er mit anderen das Harun Farocki Institut in Berlin. In den 1990er Jahren war er Redakteur von Texte zur Kunst und Mitherausgeber von Spex in Köln; seither Lehr- und Forschungstätigkeiten u. a. an der Merz Akademie in Stuttgart, an der ZHdK in Zürich, an der Akademie der bildenden Künste Wien, an der Freien Universität Berlin. Jüngere Buchveröffentlichungen: Marion von Osten. Once We Were Artists (2017, mit Maria Hlavajova), Troubling Research. Performing Knowledge in the Arts (2014, mit Johanna Schaffer et al.), Übergriffe. Zustände und Zuständigkeiten der Gegenwartskunst (2014).

Zairong Xiang ist Postdoktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Minor Cosmopolitanisms, dem Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Universität Potsdam. Er promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Université de Perpignan Via Domitia. Von 2014 bis 2016 war er Research Fellow am ICI Institute for Cultural Inquiry in Berlin. Xiang hat zu den Themen feministische Theologie, Camp und Film, Dekolonisation der Übersetzung, Queer-Theorie und Darkroom publiziert. Sein erstes Buch Queer Ancient Way erscheint demnächst bei punctum books. Er ist Mitherausgeber der Sondernummern Hyperimage für 新美术: Journal of National Academy of Art (2018) und zur Ontologie des Paares für GLQ – A Journal of Lesbian and Gay Studies (erscheint 2019).

Teil der Konferenz Tiefenzeit und Krise, ca. 1930