Nach der Ewigkeit

Maxim Ossipow | Birgit Veit

„Er schließt die Augen und denkt an seinen Bettnachbarn, den Schriftsteller: Was nicht aufgeschrieben ist, existiert nicht.“

Nach der Ewigkeit

Nach der Ewigkeit

Jurykommentar:

Kann man Russland ohne Moskau erzählen? Und wie! Maxim Ossipow, führt uns mit teuflisch-clowneskem Erzählfuror durchs liebliche Tarussa und bis an den Polarkreis. Er erzählt Geschichten aus der kapitalgesteuerten Post-Sowjetzeit, deren Gegenstände selten spektakulär erscheinen. Spektakulär ist die Sprache, in der sie verfasst wurden, die Lebhaftigkeit dieser Prosa, ihre Beweglichkeit, ihr Tempo. Die verschiedenen Tonfälle brillant ins Deutsche übertragen hat Birgit Veit. – Tobias Lehmkuhl

Maxim Ossipow | © Hollitzer Verlag

Maxim Ossipow | © Hollitzer Verlag

Autor: Maxim Ossipow

Maxim Ossipow, geboren in Moskau, ist Kardiologe und Schriftsteller. Für seine Erzählungen und Essays wurde er vielfach ausgezeichnet: u.a. mit dem Kasakow-Preis, dem Bunin-Preis und dem Belkin-Preis. Er verfasste auch Dramen, die von mehreren russischen Theatern aufgeführt werden. Ossipows Werke sind inzwischen in 12 Sprachen übersetzt. Nach der Ewigkeit ist seine erste deutschsprachige Publikation.

Birgit Veit | © Hollitzer Verlag

Birgit Veit | © Hollitzer Verlag

Übersetzerin: Birgit Veit

Birgit Veit arbeitet als Literaturkritikerin u.a. für die NZZ und Übersetzerin aus dem Russischen: Gedichte von Joseph Brodsky und anderen Lyrikern, Prosa von Oleg Jurjew, Bakin, Marienhof und Sascha Sokolov.