Zas Ieluhee ist eine multidisziplinäre Künstlerin und Forscherin, deren Arbeit die Schnittstellen von Identität, Spiritualität und Erinnerung durch Schreiben und digitale Kunst untersucht. In ihrem Essay Mem’éthique (2021) führte sie das Konzept der „fragmentierten Memes“ ein und analysierte, wie Ideen sich verändern und Gedanken besetzen; dieses Thema vertiefte sie später in ihrem Essay Light Work: Black Memes’ Life Cycles and Fragmentation (2024). Durch introspektive Bildsprache und poetische Forschung versucht sie, afrikanische Weltanschauungen neu zu denken und ancestrales Wissen als radikales Werkzeug für kollektive Heilung und Transformation zurückzugewinnen. Zas Ieluhee lebt und arbeitet in Douala, Kamerun.

Stand: April 2026