Fr 24.–So 26.09.: Sperrungen und Verkehrseinschränkungen rund ums HKW. Mehr...

Do, 17. Juni 2021

Experimentierfeld, Bildungszentrum, Lernfabrik?

Schule, Stadt und Gesellschaft in der Bundesrepublik der 1970er Jahre

Präsenzunterricht, Bildungschancen und die Notwendigkeit, Schule neu zu denken – aktuelle Debatten erinnern an die Bildungsepoche der Zeit um 1970. Die Online-Diskussion kreist um Schule, Stadt und Gesellschaft in der Bundesrepublik der 1970er Jahre und Parallelen zur Gegenwart.

Aktuelle öffentliche Debatten um die Bedeutung von Präsenzunterricht, ungleiche Bildungschancen und die Notwendigkeit, die Institution Schule (zum wievielten Mal?) radikal neu zu denken – sie erinnern in Vielem an die von Experiment und Expansion geprägte Bildungsepoche der Zeit um 1970. Akteur*innen aus Lehre, Kunst und Forschung sprechen über bildungspolitische Reformen und institutionelle Realitäten an westdeutschen Schulen in den 1970er Jahren. Pädagogische Experimente und eine „Entschulung“ von Schule und Gesellschaft sollen ebenso zur Sprache kommen wie die baulichen Bedingungen des Lernens und die physischen wie ideologischen Barrieren, denen Kinder von Migrant*innen ausgesetzt waren und sind.

Das Panel schlägt einen inhaltlichen Bogen zwischen den Themen der Ausstellung Bildungsschock. Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren und Schools of Tomorrow.

Anschließend Q&A

Mit Çiçek Bacık (Literaturwissenschaftlerin, Migrationsforscherin, Lehrerin), Claudia Hummel (Kunstvermittlerin und Kuratorin, Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin), Ellen Thormann (Kunsthistorikerin und Autorin), Moderation: Tom Holert (Kurator Bildungsschock)

Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung