Fr, 07. August 2020

El Mar La Mar | Bodies of the Desert

R: Joshua Bonnetta, J.P. Sniadecki, USA 2017, 94 min, OmU | R: Trinh T. Minh-ha, Jean-Paul Bourdier, USA 2005, 19 min, engl. OV

El Mar La Mar, Filmstill | Quelle: Arsenal

El Mar La Mar, Filmstill | Quelle: Arsenal

El Mar La Mar

R: Joshua Bonnetta, J.P. Sniadecki, USA 2017, 94 min, OmU

Gnadenlos brennt die Sonne auf alle nieder, die die Sonora-Wüste zwischen Mexiko und den USA durchqueren. Neben den wenigen Menschen, die hier leben, sind es die ärmsten der undokumentierten Einwander*innen, denen kein anderer als dieser lebensgefährliche Weg bleibt, gefolgt von offiziellen und selbsternannten Grenzschützer*innen. El Mar la Mar verwebt 16-mm-Aufnahmen von Natur- und Wetterphänomenen, Tieren, Menschen und ihren Fährten mit einer vielstimmigen Tonspur zu einer kinematografischen Erkundung des Lebensraums Wüste, zum vielschichtigen Panorama eines hochgradig politisierten Landstrichs. Und nicht zuletzt zu einem ozeanischen Filmgedicht. (Hanna Keller, gekürzt)

Bodies of the Desert

R: Trinh T. Minh-ha, Jean-Paul Bourdier, USA 2005, 19 min, engl. OV

In der Wüste vergisst der Verstand, aber der Körper erinnert sich: Reptilartige, pflanzliche und mineralische Körper stehen still, laufen, kriechen, schlängeln, rollen, gleiten auf Felsen oder versinken in der riesigen Weite des Weiß. Erstmalig gezeigt im Rahmen von Jean-Paul Bourdiers Fotoausstellung Mineral Time in der Gallery Blu, Santa Clara 2005 und zusammen mit Bourdiers Fotoband Bodyscapes (2007) veröffentlicht.