Do, 16. Juli 2020

Two Days at the Falls | Alpi

R: Isabell Spengler, Deutschland 2015, 23 min, engl. OV | R: Armin Linke, Deutschland 2011, 62 min, OmE

Two Days at the Falls, Filmstill | Quelle: Arsenal

Two Days at the Falls, Filmstill | Quelle: Arsenal

Two Days at the Falls

R: Isabell Spengler, Deutschland 2015, 23 min, engl. OV

Die Videoinstallation zeigt zwei 360-Grad-Schwenks über die ikonischen Niagarafälle in einer Doppelprojektion: Ein Video entstand 2015, als Isabell Spengler den Ort zum ersten Mal besuchte, das andere vor der Reise in einem dreidimensionalen Modell in Spenglers Studio. Das zweite Video stellt eine Destillation dar aus Abbildungen, Texten, Interviews, Filmen und digitalen Repliken, die ihre Vorstellung des Ortes geformt haben. In der Gegenüberstellung der fiktiven und echten Wasserfälle untersucht die Künstlerin die Schnittflächen von Wirklichkeit und Vorstellung, Popkultur und privater Wahrnehmung, Monumentalität und Alltag.

Alpi, Filmstill | Quelle: Arsenal

Alpi, Filmstill | Quelle: Arsenal

Alpi

R: Armin Linke, Deutschland 2011, 62 min, OmE

Alpi ist das Resultat einer siebenjährigen Recherche zur zeitgenössischen Wahrnehmung der Alpenlandschaft; der Film stellt Orte und Situationen aus den acht angrenzenden Nationen, die insgesamt vier verschiedene Sprachräume umfassen, nebeneinander. Der Alpenraum wird dabei als eine Art Insel dargestellt, die zahlreichen globalen Veränderungen ausgesetzt ist. Wir unternahmen viele Reisen in die Alpen, die uns ironischerweise bis nach Dubai führten. Der Film zeigt die Alpen als Schlüsselregion – was den Spezialitäten und der ökologischen Bedeutung der Region geschuldet ist – anhand welcher man die Komplexität sozialer, wirtschaftlicher und politischer Beziehungen beobachten und untersuchen kann. Im heutigen Europa sind die Alpen eine Brutstätte der Modernität und ihrer Illusionen.“ (Armin Linke)