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So, 29. April 2018

Tracing Roots and Breaking Ground in Sonic Afromodernity

Mit Louis Chude-Sokei, Chris Johnson, Cheryl Keyes und Martin Munro, Moderation: Christina Wheeler

Welches Verhältnis hat die afroamerikanische Musikgeschichte zur afrikanischen Diaspora? Wie prägte Black Culture den Sound der Moderne? Welche Erkenntnisse, aber auch welche Stereotype und Vereinfachungen werden durch den Rückbezug Backbeat-betonter Musik auf ihre afrikanischen Wurzeln aufgerufen? Vom Pattin’ Juba übers Double-Drumming bis hin zum Sampling oder programmierten Beat – kontinuierliches Moment der afroamerikanischen Musikgeschichte ist weniger die Nachlassverwaltung als die beständige Synthetisierung und Neuerfindung musikalischer Techniken und Technologien, die wegweisend wurden für den Sound der Moderne.

Mit Louis Chude-Sokei, Autor, Chefredakteur von The Black Scholar und Direktor des Instituts für African American Studies an der Boston University; Chris Johnson vom Institute for Doctoral Studies in the Visual Arts, Portland, ME, Autor des für 2018 geplanten Buchprojekts Drums Rising: Symbol and Myth in African American Culture; Cheryl Keyes, Musikethnologie-Professorin an der University of California, Los Angeles, Autorin von Rap Music and Street Consciousness (2004) und Martin Munro, Professor für Französische und Frankophone Studien an der Florida State University, Autor von Different Drummers. Rhythm and Race in the Americas (2010).

Moderation: Christina Wheeler, Komponistin, Musikerin, Multi-Media-Künstlerin und Dozentin an der NYU Berlin