Feminist Worldmaking and the Moving Image

Herausgeberinnen: Erika Balsom und Hila Peleg
Verlag: MIT Press
ISBN: 978-0-262-54452-8
Auf Englisch
320 Seiten, zahlreiche Film-Stills und weitere Bilder
34 €
Erscheint im Juni 2022

Das Buch öffnet intersektionale, intergenerationale und internationale Perspektiven auf nicht-fiktionale Film- und Videoarbeiten von und über Frauen. Die Beiträge untersuchen Beispiele von aktivistischen Dokumentarfilmen bis hin zu Avantgarde-Experimenten aus den 1970er bis 1990er Jahren. Sie loten aus inwiefern das Bewegtbild ein wesentlicher Bestandteil des feministischen Kampfes war – ein Mittel um die Welt nicht allein abzubilden, sondern vielmehr neu zu gestalten. Die Beitragenden berufen sich auf Schlüsselfiguren des dekolonialen Filmemachens wie Trinh T. Minh-ha und Sarah Maldoror und erörtern, wie sich die Konflikte und Allianzen von Feminismus und antiimperialistischem Kampf in den Ausdrucksformen des Kinos äußerten. Dabei reflektieren und diskutieren sie Ästhetiken des Realismus, das Erzählen in der ersten Person, die Figur der Großmutter und die Frage, wie eine feministische Filmgeschichte aussehen könnte.

Beitragende: Madeleine Bernstorff, Teresa Castro, Counter Encounters (Laura Huertas Millán, Onyeka Igwe, Rachael Rakes), Forough Farrokhzad, Devika Girish, Elena Gorfinkel, Shai Heredia, Juliet Jacques, Sarah Keller, Nzingha Kendall, Julia Lesage, Beatrice Loayza, Janaína Oliveira, Lakshmi Padmanabhan, Yasmina Price, Elizabeth Ramírez-Soto, Pooja Rangan, Lis Rhodes, Sara Saljoughi, Rasha Salti, Isabel Seguí, Monika Talarczyk, Trinh T. Minh-ha, Françoise Vergès, Claudia von Alemann, Mitsuyo Wada-Marciano, Shilyh Warren, Giovanna Zapperi