Kino

Three Lives | Otázky pro dvě ženy

Sa 25.6.–Sa 27.8.2022
Sa 25.6.2022
Vortragssaal
15.15h
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 2.7.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 9.7.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 16.7.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 23.7.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 30.7.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 6.8.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 13.8.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 20.8.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen
Sa 27.8.2022
Vortragssaal
Eintritt im Ausstellungsticket inbegriffen

Jeden Samstag

Jeweils 15.15h

Eintritt mit Ausstellungsticket

Copyright: Documentaire sur grand écran

Three Lives

R: Kate Millett, USA 1971, 70 min, engl. OV

Three Lives, dessen Titel auf das 1909 erschienene gleichnamige Buch von Gertrude Stein anspielt, wurde von einer rein weiblichen Crew gedreht. Er bringt die Dynamik einer CR-Group, einer Bewusstseinserweiterungsgruppe des Second-Wave-Feminismus, ins Kino. Drei sehr unterschiedliche weiße Frauen sprechen offenherzig und autobiografisch in die Kamera: Mallory Millet-Jones, die Schwester der Regisseurin, die gerade ihren Ehemann und ihr Kind verlassen hat; Lillian Shreve, eine Chemikerin, die seit 23 Jahren verheiratet ist; und Robin Mide, eine 21-jährige Künstlerin. Three Lives wurde ein Jahr nach Kate Millets Sexual Politics veröffentlicht, jenem Buch, von dem die New York Times prophezeite, es würde zu einer „Bibel der Frauenbefreiung“ werden. Der Film wurde zum Teil aus den Erlösen der Taschenbuchausgabe finanziert.

Courtesy of Krátký Film Praha

Otázky pro dvě ženy (Questions for Two Women)

R: Drahomíra Vihanová, Tschechoslowakei 1985, 22 min, tschechische OV mit engl. Untertiteln

Drahomíra Vihanová debütierte 1969 mit dem Spielfilm Zabita neděle (Der tote Sonntag). Wegen der Darstellung eines unzufriedenen Soldaten schritt die Zensur ein, und die Regisseurin musste sich auf dokumentarische Arbeiten beschränken. In den folgenden zwanzig Jahren drehte sie zahlreiche Kurzfilme, bis ihr die Samtene Revolution eine Rückkehr zur Fiktion ermöglichte. Viele ihrer Filme sind Porträts, auch Otazky pro dvěženy erzählt von zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: die Chemikerin Alena Konečna und die Dichterin Anežka Zlatnikova, die am Bahnhof Fahrkarten verkauft. Vihanová selbst, die als dritte Protagonistin fungiert, hebt Gemeinsamkeiten hervor, zum Beispiel ihre Kreativität oder ihr Durchhaltevermögen.