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Mo, 10. Juli 2017

Salon für Ästhetische Experimente

#5: It's ok not to laugh: Trying out comedy as a critical strategy in the context of Turkey

Albino Frog | Creative Commons | www.pixabay.com/en/frog-albino-2068954/

Albino Frog | Creative Commons | www.pixabay.com/en/frog-albino-2068954/

Es gibt den Spruch “Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches: Es interessiert die wenigsten und der Frosch stirbt dabei.“ Ausgehend von dieser Idee haben zwei Forschungsprojekte den Versuch unternommen diesen Frosch wieder zusammenzunähen. Zeynep Tuna und Nino Klingler, StipendiatInnen der Graduiertenschule, zeigen einen Rohschnitt ihrer satirischen Web-serie „Kanal 82“. Diese behandelt die fiktionale Geschichte von sechs Frauen, die ungewollt in einen Kampf gegen die kontemporäre Medienzensur der Türkei verstrickt wurden. Neslihan Arol beteiligt sich mit der Präsentation ihrer Doktorarbeit "Feminist Approaches to Comedy through Solo Performance Forms". Dabei wird sie einen besonderen Fokus auf „Meddahlık“ setzen, einer traditionellen humorvollen Form der Narration, die in der türkischen Kultur eine wichtige Rolle spielt.

Ausführliches Programm auf udk-berlin.de

Der Salon für Ästhetische Experimente ist eine Kooperation zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Graduiertenschule im Berlin Center of Advanced Studies in Arts and Sciences der Universität der Künste Berlin. Die Graduiertenschule wird unterstützt durch die Einstein Stiftung Berlin.