Fr, 21. April 2017

Shabbir Hussain Mustafa, Ho Tzu Nyen, Kevin Chua

Ho Tzu Nyen ist Filmemacher und bildender Künstler, dessen Arbeiten die Bereiche Video, Text und Theater umfassen. Mit einem Interesse für historische und philosophische Texte erkundet er die Struktur und Macht von Mythen. Oft erweisen sich Erzählungen dabei als Diskursinstrumente zur Gestaltung der Gegenwart. In letzter Zeit war Ho in Einzelausstellungen unter anderem am Guggenheim Museum Bilbao (2015), in der DAAD Galerie (2015), am Mori-Kunstmuseum (2012) und im Artspace Sydney (2011) vertreten. Seine Theaterarbeiten waren bei Asian Arts Theatre in Gwangju (2015), auf den Wiener Festwochen (2014), beim Festival Theater der Welt (2010) und beim KunstenFestivaldesArts (2008, 2006) zu sehen. Seine Filme wurden im Rahmen der Qinzaine des Réalisateurs beim Filmfestival in Cannes und bei den 66. Internationalen Filmfestspielen von Venedig (2009) vorgestellt. Ho Tzu Nyen vertrat Singapur auf der 54. Kunstbiennale in Venedig (2011).

Kevin Chua ist Associate Professor of Eighteenth- and Nineteenth-Century European Art and Southeast Asian Art an der Texas Tech University (Lubbock, Texas, USA). Nach seiner Promotion in Kunstgeschichte an der University of California, Berkeley, war er Fellow am Center for Advanced Study in the Visual Arts (CASVA, Washington, DC) und an der University of California Los Angeles (UCLA). Kevin Chua hat Artikel zu Simryn Gill, Ho Tzu Nyen, Donna Ong, Charles Lim, Jeremy Sharma, zum Migrant Ecologies Project, zur Malerei im Nanyang der 1950er Jahre und zu Strategien der Animalität im Singapur des 19. Jahrhunderts veröffentlicht.