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Balibar/Wallerstein’s “Race, Nation, Class”: Rereading a Dialogue for Our Times

Bild: auf Grundlage der Arbeit Impossible triangle, 1934 mit freundlicher Genehmigung © Oscar Reutersvärd / VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Design: NODE Berlin Oslo

Bild: auf Grundlage der Arbeit Impossible triangle, 1934 mit freundlicher Genehmigung © Oscar Reutersvärd / VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Design: NODE Berlin Oslo

Herausgegeben von Manuela Bojadžijev und Katrin Klingan
Haus der Kulturen der Welt / Argument Verlag, 2018
338 Seiten, 7 Illustrationen, Englisch
ISBN 978-3-86754-511-2
Preis: 20€

Erhältlich im Haus der Kulturen der Welt und im Buchhandel, Versandbestellungen über den Webshop

Seit der Erstveröffentlichung wurde Race, nation, classe: Les identités ambiguës in neun Sprachen übersetzt und hat in den vergangenen drei Jahrzehnten eine beeindruckende Zahl an Debatten entfacht. Wie wurden die Thesen von Balibar und Wallerstein erweitert, angepasst oder hinterfragt? Wie lassen sich die im ihrem Buch aufgeworfenen Fragen mit dem Widerhall, den sie heute noch finden, in Beziehung setzen? Inwieweit hat sich in verschiedenen lokalen Kontexten eine Akzentverschiebung ergeben? Als Begleitband zum Symposium Gefährliche Konjunkturen. Zur Aktualität von Balibar/Wallersteins „Rasse, Klasse, Nation“ reflektieren die Beiträge die Rezeption des Bandes und seiner Themen in Vergangenheit und Gegenwart. Autor*innen aus verschiedenen Teilen der Welt – von Argentinien über Südafrika und Palästina bis nach Indien und Japan – untersuchen seinen Einfluss auf lokale politische und gesellschaftliche Strömungen. Workshops in Ankara, Belgrad, Berlin, Buenos Aires, Kolkata und Kapstadt diskutierten zwischen November 2017 und Januar 2018 das gegenwärtige Zusammenwirken von Rassismus, Klassenverhältnissen und Nationalismen. In ihrer Gesamtheit bereiten die Essays und Erkenntnisse der Workshops den Boden für eine heute dringend benötigte „Praxis der Theorie“.

Mit Beiträgen von: Norman Ajari, Rana Anani, Étienne Balibar und Immanuel Wallerstein, Samata Biswas, Manuela Bojadžijev, Petar Bojanić, Tanıl Bora, Maria Chehonadskih, Karl Dahlquist, William Ellis, Andrea Fagioli, Marjan Ivković and Djurdja Trajković, Matan Kaminer, Dimitris Kousouris, Alex Taek-Gwang Lee, Nasser Mufti, Chikako Nakayama, Maurilio Pirone, Philippe Rekacewicz, Ranabir Samaddar, John Solomos, Mark Terkessidis