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Parapolitik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg


Fr, 03. November 2017 — Mo, 08. Januar 2018

Den Fragen nach den geopolitischen und ideologischen Rahmenbedingungen der Kunst und ihrer institutionellen Legitimierung widmet sich im Herbst eine große Ausstellung über den sogenannten Kongress für kulturelle Freiheit. Der 1950 in West-Berlin gegründete Kongress förderte weltweit zahllose kulturelle Organe und Ereignisse der liberalen Linken. Erst 1967 stellte er sich als CIA-finanzierter Teil der Strategie zur Eindämmung des Kommunismus heraus. Die im Namen des „Kongress für kulturelle Freiheit“ durchgeführte Kulturpolitik hatte unter anderem Einfluss auf die vieldiskutierte Verlagerung der Avantgarde vom Vorkriegs-Kunstzentrum Paris nach New York. Weniger bekannt sind die außereuropäischen Aktivitäten des „Kongress für kulturelle Freiheit“, der auch in anti- und postkolonialen Kontexten eine wichtige Rolle spielte. Diese Aktivitäten sollen in der Ausstellung besondere Berücksichtigung finden. Kurator*innen der Ausstellung sind Anselm Franke, Nida Ghouse, Paz Guevara und Antonia Majaca.

Im Rahmen von Kanon-Fragen

Ausstellung

Fr, 03.11.2017 — Mo, 08.01.2018
Eröffnung Do, 02.11.2017