Wie steht es um eine spezifisch ostdeutsche Crip Epistemologie? Das partizipative Lab an der Schnittstelle von DDR-Kulturgeschichte, Crip-Theorie und szenischer Lesung nähert sich Körperideologien in der DDR und untersucht deren Nachwirkungen auf die ostdeutsche Gegenwart. Arbeitsgrundlage sind Passagen aus Recherchetagebüchern, Arbeiterlieder und DDR-Literatur sowie Exkurse zur Leipziger Schule. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden eine Installation, die die Denk- und Arbeitsprozesse im Raum erfahrbar macht.