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Das Schattenmuseum im HKW

Fortlaufende Kooperation

Kulturelle Bildung

Ab 2023

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Jugendgremium Schattenmuseum, Caelius Juvenilis, 2022.

Jugendgremium Schattenmuseum, Caelius Juvenilis, 2022. Foto: Anja Scheffer

Das Schattenmuseum im HKW

Das Schattenmuseum versteht sich als alternativer Ansatz, ein Museum zu denken, und als Netzwerk, das Vorschläge für Institutionen zum Umgang mit Communitys, mit Sammlungen und mit edukativen Möglichkeiten erarbeitet. Inhalte, Methoden und künstlerische Formate werden kollaborativ mit Jugendlichen und Erwachsenen entwickelt und umgesetzt. Das Schattenmuseum orientiert sich an konkreten Strukturen, Bedürfnissen und Zielen der jeweiligen Institution. Dabei eröffnet sich ein Experimentierfeld, das Raum für Dialoge und Fragen bietet oder eine Versuchsanordnung generiert, die verschiedene Besucher*innengruppen involviert und deren Perspektiven einbezieht. 

Das Schattenmuseum wächst als Versuchsanordnung beständig weiter. Seit 2021 beobachtete es aus der Perspektive von Aliens die Sprache(n) der Stadt und untersuchte ihre Möglichkeiten. Ein Forschungsgegenstand ist das Haus der Kulturen der Welt. Zusammen mit dem Künstler*innenkollektiv sideviews e.V. begibt sich das Schattenmuseum auf künstlerische Forschungsreise, macht gesellschaftliche Barrieren, Hierarchien und Bedeutungszusammenhänge entlang von Sprache(n) und gesellschaftlichen Phänomenen sichtbar und entwirft künstlerisch-performative und interaktive Formate auf der Grundlage dieser Forschungen. 

Entlang eigener Familien-Biografien, Lebenssituationen junger Menschen, Interviews und mittels intensiver Recherchen untersucht das Schattenmuseum Wandelbarkeit und Möglichkeiten von Sprache und Gesellschaft vor dem Hintergrund der Migrationsgeschichte Berlins. Das HKW bietet einen Fundus an Sprachen, Bewegungen, Gesten und Geschichten, um unterschiedlichste Projektteilnehmer*innen zu inspirieren. Das Schattenmuseum schlägt vielfältige interaktiv-künstlerische Spielformen vor, die sich an der Weiterentwicklung des HKW-Programms orientieren und sich über das Haus als Ausstellungsort hinaus in den Berliner Stadtraum, in Schulen und an weitere Orte begeben: als kollaborativ erarbeitete, stetig weiter wachsende Projektstruktur, die unterschiedliche Programme aufnehmen kann und entsprechende künstlerische Settings schafft – interaktive, generationsübergreifende Räume, in und mit denen ALLE voneinander lernen können. 

Das Schattenmuseum existiert seit 2018 und kooperierte neben dem HKW bereits mit dem Jüdischen Museum Berlin, der Berlinischen Galerie, der 1. Kinderbiennale Dresden (Staatliche Kunstsammlungen Dresden), den KW-Institute for Contemporary Art, der Berlin Biennale, dem Deutschen Historischen Museum, dem Alice-Museum für Kinder im FEZ und dem Hamburger Bahnhof.

Das Schattenmuseum wird projektabhängig begleitet von wechselnden Künstler*innen von sideviews.