Di, 02. November 2010

Petros Markaris

Lesung und Gespräch in der Reihe WortWelten

Petros Markaris | © Regine Mosimann / Diogenes Verlag

Petros Markaris | © Regine Mosimann / Diogenes Verlag

Petros Markaris ist griechisch-armenischer Herkunft, wuchs in Istanbul auf, studierte in Wien und lebt seit 40 Jahren in Athen. Mit seinem Kommissar Charitos hat er eine Figur geschaffen, die Leser in 14 Sprachen gefunden hat. In „Die Kinderfrau“, seinem letzten Fall, folgt Charitos einer mordenden 90-Jährigen nach Konstantinopel, in eine Vergangenheit mit einem schönen und einem hässlichen Gesicht.

Markaris präsentiert mit diesem Roman sein bisher persönlichstes Buch. Sein neues Werk „Quer durch Athen: Eine Reise von Piräus nach Kifisia“ ist ein Reiseführer über die griechische Haupstadt, aber auch über Bauboom, Verkehrschaos, Korruption und Kafenions. Im Gespräch mit seiner Übersetzerin Michaela Prinzinger erzählt Markaris vom kosmopolitischen Istanbul, berichtet aber auch von der aktuellen Krise in Griechenland, zu der er immer wieder öffentlich Stellung bezieht.


Moderation: Miltos Pechlivanos, Professur für Neogräzistik, FU Berlin


In Kooperation mit dem Institut für Griechische und Lateinische Philologie der FU Berlin und dem Diogenes-Verlag



In Kooperation mit dem Institut für Neugriechische Literatur, FU Berlin