Lesung

Petra Soukupová über die Schwere des familiären Seins (Tschechien)

Mi 22.9.2010
21h
Eintritt: 6 €, ermäßigt 5 €, Schüler 4 €

Die junge Nachwuchsautorin schreibt in ihrem Novellenband "Zmizet" (Ü: Verschwinden) über Familien, die "irgendwie leben. Es ist nicht immer schlecht, aber nur selten ist es gut". Mit ihrem sowohl sezierenden als auch verbindenden Blick auf zunächst unbedeutend anmutende Konflikte, die aber im Inneren der Charaktere einen bedrohlichen Nachhall finden, beweist die Autorin ein erstaunliches Einfühlungsvermögen, gleitet dank ihres kühlen Stils jedoch niemals in Sentimentalitäten ab.

Fokus Osteuropa


Moderation: Shelly Kupferberg Sprecher: Regina Gisbertz