Do., 29. Juli 2021

Asal Dardan, Annett Gröschner

Moderiert von Miryam Schellbach

Asal Dardan und Annett Gröschner | © Sarah Berger / Susanne Schleyer

Asal Dardan und Annett Gröschner | © Sarah Berger / Susanne Schleyer

Annett Gröschner flaniert in Berliner Bürger*stuben. Palimpseste und Geschichten (2020) durch ihre Wahlheimat Berlin und den Prenzlauer Berg. In den gesammelten Essays und Reportagen des Bandes trägt sie Geschichte und Alltag von Menschen und Gebäuden zusammen, denkt über den Wandel nach und wirft die Frage auf, wie man Berlin als „Arche“ erhalten kann.

Auch in Asal Dardans autobiografisch gefärbtem Essayband Betrachtungen einer Barbarin (2021) tauchen Orte als umkämpfte Gebiete auf. Als Kind iranischer Eltern ist die Autorin in Deutschland aufgewachsen, deren Erfahrung des Exils hat sie geprägt. In einer erhellenden Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft begibt sie sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, nach der Überbrückung des ewigen Gegensatzes von „Wir“ und den „Anderen“.

Moderiert wird der Abend von der Journalistin und Lektorin Miryam Schellbach.