Mo, 02. Dezember 2019 und Di, 03. Dezember 2019

Deutsche Antidiskriminierungstage: Was divers macht

Rassismus, Ausgrenzung, Benachteiligung: Diskriminierung ist ein Thema, über das geredet werden muss. Starke Stimmen für Gleichbehandlung in Alltag und Beruf werden dabei dringend gebraucht. Von Vielfalt in der Arbeitswelt über den Umgang mit dem neuen Geschlechtseintrag „divers“ und Diskriminierungen im Kulturbetrieb bis hin zu den UN-Nachhaltigkeitszielen im Hinblick auf Frauenrechte, Gleichbehandlung von Minderheiten und Menschen mit Behinderungen: Vertreter*innen aus Politik und Forschung, Akteur*innen aus Unternehmen und Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Medien, Bildung und Zivilgesellschaft kommen zusammen, um gemeinsame Ziele zu identifizieren und Kräfte gegen Diskriminierung zu bündeln. In Diskussionen, Workshops und künstlerischen Beiträgen spielen Zukunftsfragen der Antidiskriminierungsarbeit eine zentrale Rolle: Wie kann Künstliche Intelligenz im Arbeitsleben eingesetzt und gleichzeitig Diskriminierung vermieden werden? Wie lassen sich Diversity, Chancengleichheit und Inklusion im Arbeitsleben umsetzen? Was gibt es für neue Ansätze in der Diskriminierungsforschung und wie geht es im Vorfeld der deutschen EU-Ratspräsidentschaft weiter mit dem europäischen Antidiskriminierungsrecht?

Mit einem Grußwort der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und weiteren Beiträgen von Naika Foroutan (Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung), Anette Kramme (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Lorena Jaume-Palasí (Gründerin der Ethical Tech Society und Mitglied im Rat für Künstliche Intelligenz der spanischen Regierung), Judith Simon (Mitglied der Datenethikkommission) u.v.a.

Eine Veranstaltung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt