Do, 27. Juli 2017

Wem gehört die Spree?

Flussbad Berlin | © Axel Schmidt

Flussbad Berlin | © Axel Schmidt

Eintauchen im Spreekanal mit Blick auf den Berliner Dom? Schwimmwettbewerbe im Kupfergraben? Die Spree ist eine Bundeswasserstraße. Wie ließe sie sich als Lebensraum in die Stadt integrieren? Welche Auflagen und Einschränkungen sind damit verbunden?

Berliner Akteur*innen, aktuelle und mögliche zukünftige Nutzer*innen diskutieren mit Tim Edler, Erfinder des Stadtentwicklungsprojekts Flussbad Berlin zur Umwandlung des innerstädtischen Spreekanals in eine blaue Oase, Lutz Freise, Geschäftsführer der Reederei Riedel, eine der größten Reedereien der Fahrgastschifffahrt in Berlin, Nadja Berseck von Panther Ray – einem aus Recyclingmaterialien gebauten Katamaran, der Künstler*innen eine schwimmende Bühne bietet, und Michael Bender, Leiter der Bundeskontaktstelle Wasser des Grünen Liga e. V. Kuratiert von Barbara Schindler / Flussbad Berlin e.V., Moderation: Stefanie Dörre, Chefredakteurin der Stadtmagazine ZITTY und tip

www.reederei-riedel.de
www.pantherray.org
www.grueneliga.de

Chor der Kulturen der Welt | © promo

Chor der Kulturen der Welt | © promo

Dazu ein Wasserprogramm vom Chor der Kulturen der Welt unter der Leitung von Barbara Morgenstern.

Flussbad Berlin ist ein Stadtentwicklungsprojekt, das den innerstädtischen 1,8 km langen Spreekanal zwischen Fischerinsel und Bode-Museum in einen öffentlich zugänglichen, nicht kommerziellen Ort der Erholung umwandeln will. Entlang einer renaturierten Parklandschaft sollen neue Uferwege entstehen, sowie Dank eines Pflanzenfilters zwischen Gertraudenbrücke und Auswärtigem Amt auf natürliche Weise gereinigtes Wasser, das ab Höhe des Schlossplatzes bis zur westlichen Spitze der Museumsinsel in ein 840 Meter langes Flussbad mündet. Berlin wäre um eine ökologische Attraktion reicher und zwischen Alexanderplatz und Friedrichstraße entstünde ein neues blaues Bindeglied.
www.flussbad.berlin