Mo, 15. Mai 2017

Salon für Ästhetische Experimente

#3: Annika Haas und Tomomi Adachi: Lectüre, Lektüre, Lecture, Lektschür

© Annika Haas

© Annika Haas

Im dritten Salon 2017 untersucht Annika Haas, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg Das Wissen der Künste, mit dem Lautdichter und Klangkünstler Tomomi Adachi die semantischen und akustischen Übergänge zwischen Schreiben und Sprechen, Text und Klang. Inspiriert von Hélène Cixous befragen sie das Format der Lesung und entwickeln poetische Respondenzen inmitten der Stimmen und Verlautbarungen von Text.

Annika Haas ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg Das Wissen der Künste an der Universität der Künste Berlin. Sie studierte Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie Kunst und Medien an der UdK und zuletzt am California Institute of the Arts. Derzeit beginnt sie ihr Promotionsprojekt zur Medialität und ästhetischen Dimensionen des Schreibens bei Hélène Cixous und Jean-Luc Nancy.

Tomomi Adachi ist Lautdichter, Komponist, Performer, Instrumentenbauer und bildender Künstler. Er tritt mit eigenen Stimm- und Elektronikkompositionen, Lautpoesie sowie improvisierter und zeitgenössischer Musik auf. Seine standortspezifischen Kompositionen, seine Kompositionen für klassische Ensembles und seine Chorwerke für ungeschulte Sänger wurden unter anderem in der Tate Gallery of Modern Art, auf dem Berliner MaerzMusik-Festival, im Centre Pompidou, auf dem Poesiefestival Berlin und im Museum Walker Art Center aufgeführt. 2012 war Adachi Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Der Salon für Ästhetische Experimente ist eine Kooperation zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Graduiertenschule im Berlin Center of Advanced Studies in Arts and Sciences der Universität der Künste Berlin. Die Graduiertenschule wird unterstützt durch die Einstein Stiftung Berlin.