Sa, 05. März 2016

Sprache und Kommunikation, Soziales Leben, Internetzugang

Arbeitsgruppen mit Abschlusspräsentation

Geflüchtete, Freiwillige, Aktivist*innen, Digitalentwickler*innen, Theoretiker*innen und Künstler*innen setzen sich zusammen und erörtern Tools and Strategien für die Selbstorganisation von Geflüchteten. Die Situation in Deutschland verändert sich dramatisch. Neue Herausforderungen entstehen. Was muss getan werden? Was ist für Empowerment und Selbstorganisation wichtig? In Arbeitsgruppen setzen sich geflüchtete und nicht geflüchtete Aktivist*innen und ihre Unterstützer*innen zusammen, und aktuelle Bedürfnisse zu analysieren und angemessene Reaktionen zu entwickeln.

Drei parallele Workshops arbeiten zu den Themen. Anmeldung erforderlich.

Language / Communication
Sprache ist wesentlich für die Selbstbestimmung. Doch der Aufenthaltsstatus entscheidet über den Zugang zu Deutschkursen. Welche Ansätze fördern kommunikative Kompetenz? Wie lässt sich die Kommunikation mit Behörden optimieren?
Mit Interaction Leipzig, App-Programmierer Erik Stappenbeck und anderen, Moderation: Silvia Fehrmann


Soziales Leben
Zu einem Leben in Würde gehört Raum und Zeit für soziale Kontakte, Kreativität und Spiel. Diese Grundbedürfnisse kommen in Massenunterkünften für Geflüchtete nicht zur Geltung. Wie ensteht Teilhabe an der Gemeinschaft? Welche Rolle spielen dabei digitaler Zugang und soziale Medien?
With Refugee Club Impulse, Amei von Hülsen-Poensgen (Willkommen im Westend)
Moderation: Diana McCarty


Internet Access
Internetzugang ist wesentlich für die Selbstbestimmung. Selbstorganisierte Refugee-Organisationen wie Women in Exile und Refugee Emancipation engagieren sich seit Jahren für den Internetzugang in Flüchtlingsunterkünften. Welche Konzepte zeigen Wirkung?
Mit Women in Exile & Refugee Emancipation.
Moderation: Eben Chu

13:30h: Öffentliche Präsentation