Mo, 05. Oktober 2015

A Collective Memory: Ein Prozess der Konstruktion in konstanter Dekonstruktion

Mit Azin Feizabadi, Marianna Liosi, Kaya Behkalam, Sami Khatib und Rusbeh Sarfaraz

Video-Still aus Cryptomnesia (73min, HD, 2014), Azin Feizabadi

Video-Still aus Cryptomnesia (73min, HD, 2014), Azin Feizabadi

In einer choreografierten und manchmal zufälligen Szenerie wird Azin Feizabadi die Begriffe ‚Übersetzung‘ und ‚Projektion‘ auf Grundlage seiner filmischen Praxis innerhalb des Langzeitprojekts „A Collective Memory“ (seit 2009) untersuchen. Marianna Liosi (Wissenschaftlerin und Kuratorin, Co-Initiatorin von „Regarding Spectatorship“, Berlin), Kaya Behkalam, Filmemacherin und Künstlerin, Berlin/Kairo) und Sami Khatib (forscht zu Walter Benjamin an der American University Beirut) werden auf dieses Unterfangen reagieren, indem sie es auf ihren jeweilige Gebieten dekonstruieren und rekonstruieren.

Eine Reihe von Filmen und Videos aus dem Collective Memory-Archiv wird in einem Loop gezeigt (13.00 – 22.00 Uhr) und rahmt die Podiumsveranstaltung (19.00 Uhr) ein. Feizabadis neuester Film Cryptomnesia (73min, 2014, D) erlebt seine Berliner Premiere in Anwesenheit des Hauptdarstellers Rusbeh Sarfaraz (20.30 Uhr).

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Salon für ästhetische Experimente“, eine Kooperation zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Graduiertenschule im Postgradualen Forum der Universität der Künste Berlin. Die Graduiertenschule wird unterstützt durch die Einstein Stiftung Berlin