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Mo, 14. September 2015

Zeichen – Körper – Instrument

Über das Entstehen technologischer Artefakte

Foto: Science Museum London | Sir Ernest Rutherfords Labor, frühes 20. Jahrhundert | Creative Commons

Foto: Science Museum London | Sir Ernest Rutherfords Labor, frühes 20. Jahrhundert | Creative Commons

Der Abend ist ein dialogischer Vortrag des Künstlers Ralf Baecker und des Techniksoziologen Julian Stubbe. Gemeinsam betrachten sie aus sehr unterschiedlichen Perspektiven die Entstehung technologischer Artefakte. Dabei liegt der Fokus auf den Wechselbeziehungen zwischen Empirie und Theorie.

Ralf Baecker zeigt unter anderem Einblicke in seine künstlerische Praxis, die an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie angesiedelt ist. Julian Stubbe berichtet aus einem ethnographischen Vergleich der Genese einer wissenschaftlichen Roboterhand und Ralf Baeckers Installation „Mirage“. Er adressiert wie technische Objekte zu sinnhaften Zeichen werden, wie ihre materiell-körperliche Widerständigkeit Handeln beeinflusst und wie sie als epistemische Instrumente wirken.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Salon für ästhetische Experimente“, eine Kooperation zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Graduiertenschule im Postgradualen Forum der Universität der Künste Berlin. Die Graduiertenschule wird unterstützt durch die Einstein Stiftung Berlin