Mo, 10. Februar 2014

Emil & Ida i Lönneberga (Michel & Ida aus Lönneberga)

Generation Kplus (außer Konkurrenz)

Berlinale, Generation 2014 | Emil & Ida i Lönneberga | That Boy Emil | Michel & Ida aus Lönneberga,REGIE: Per Åhlin, Alicja Jaworski Björk, Lasse Persson, SWE 2013 | © Filmlance International AB, PennFilm Studio AB

Berlinale, Generation 2014 | Emil & Ida i Lönneberga | That Boy Emil | Michel & Ida aus Lönneberga,REGIE: Per Åhlin, Alicja Jaworski Björk, Lasse Persson, SWE 2013 | © Filmlance International AB, PennFilm Studio AB

Regie: Per Åhlin, Alicja Jaworski Björk, Lasse Persson

Schweden 2013, 63 Min, Schwedisch, Empfohlen ab 5 Jahren

„E-e-emil!“ brüllt der Vater über den kleinen Hof in Katthult, die schmerzende Zehe in einer Rattenfalle, die Hände in klebrigen Fliegenfängern oder die Haare voller Teig. Es ist mal wieder so weit, der Junge hat Unfug angestellt und muss dafür in den Holzschuppen, aber Emil empfindet das nicht als Strafe – im Gegenteil: Er verriegelt die Tür von innen, damit er ungestört eine weitere Holzfigur, von denen er schon eine ganze Sammlung hat, schnitzen kann. Seine kleine Schwester Ida möchte auch einmal im Schuppen sitzen. Aber sie ist zu brav. Und es ist gar nicht so einfach, Unfug auf Emils Weise anzustellen. Denn eigentlich will der aufgeweckte Junge nur Probleme lösen und tut das mit einer herzerfrischend eigenen Logik. Die Neuverfilmung von Astrid Lindgrens beliebten Erzählungen über den hierzulande als Michel aus Lönneberga bekannten Jungen schildert das Landleben Anfang des 20. Jahrhunderts von seiner heitersten Seite. Der Zeichentrick ist an die Originalillustrationen angelehnt, und die Erzählstimme ist die von Astrid Lindgren selbst. Einmal gelingt es Ida doch, es ihrem Bruder gleich zu tun und eine Ladung Eier zu vernichten. Schon schallt es über den Hof: „E–e-emil!“