Banu Karaca arbeitet an der Schnittstelle von politischer Anthropologie, kritischer Theorie, Kunst und queerer and feministischer Erinnerungsforschung. Sie hat Publikationen zu Meinungsfreiheit in der Kunst, zur Visualisierung genderspezifischer Erinnerungen an Krieg und politische Gewalt, zu visueller Kompetenz und zu Restitution publiziert. 2011 war sie Mitbegründerin von Siyah Bant, einer Forschungsplattform, die Zensur in der Kunst in der Türkei dokumentierte. Sie ist Autorin von The National Frame: Art and State Violence in Turkey and Germany (Fordham University Press, 2021) und Mitherausgeberin von Women Mobilizing Memory (Columbia University Press, 2019).Derzeit leitet sie die Forschungsgruppe Beyond Restitution: Heritage, (Dis)Possession and the Politics of Knowledge am Forum Transregionale Studien in Berlin, die mit einem Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats gefördert wird.

Stand: April 2026