Do, 12. Januar 2012

Meeting Points 6 - Eröffnung

Okwui Enwezor: Praktiken und Logik der Zivilgesellschaft in der arabischen Welt

Okwui Enwezor | © Jeff Weiner

Okwui Enwezor | © Jeff Weiner

Okwui Enwezor: „Civitas, Citizenship, Civility: Art and the Civic Imagination“, Vortrag im Rahmen der Mosse-Lectures der Humboldt-Universität zu Berlin

Ein Jahr nach Beginn des „Arabischen Frühlings“ wirft das multidisziplinäre Festival nach Stationen in Beirut und Brüssel in Berlin einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen. „Meeting Points 6“ greift das gegenwärtige historisch-politische Momentum auf und präsentiert künstlerische sowie soziale Positionen, die derzeit die Diskussion um gesellschaftliche Identitäten und politische Subjektivierungen bestimmen.

„Meeting Points 6“ bietet ein offenes Forum für emanzipatorische Logiken und neue zivilgesellschaftliche Öffentlichkeiten und künstlerische Positionen in arabischen und westlichen Gesellschaften. Das dreitägige Programm umfasst zeitgenössische Performances, Lesungen von lokal und international arbeitenden Künstlern und Produzenten, Gespräche zur „Revolution of the Present“ mit internationalen Wissenschaftlern und Intellektuellen, eine Retrospektive zum Werk des syrischen Filmemachers Omar Amiralay und Dokumentationen über die revolutionären Ereignisse des vergangenen Jahres.

Mit Arbeiten von: Mona Hatoum, Tarek Atoui, Samah Hijawi, Mohammad Al Attar, Hafiz Dhaou und Aicha M’Barek, Tony Chakar, Radhouane El Meddeb, Oussama Ghanam, Joana Hadijtomas und Khalil Joreige, Sandra Madi, Omar Abusaada, Selma und Sofiane Ouissi, Rasha Salti und Filmretrospektive Omar Amiralay.

Diskussionsforum: Ahdaf Soueif, Akeel Bilgrami, Chantal Mouffe, Okwui Enwezor, Rahel Jaeggie, Adanin Shibli, Samah Selim.