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Alain Gomis: Dao – Deutsche Kinopremiere

29.4.2026

Alain Gomis: Dao
Film-Screening, Gespräch, Q&A
OV mit englischen Untertiteln 
Mi., 27.5., 19:00

Tickets ab sofort unter hkw.de/tickets
10€ / ermäßigt 7€ 

Mit Dao präsentiert Regisseur Alain Gomis am 27. Mai im Haus der Kulturen der Welt (HKW) seinen neuesten Film. Nach der Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2026 feiert Dao hier seine Kinopremiere in Deutschland.

Eine Hochzeit in Frankreich und eine Trauerfeier in Guinea-Bissau: Durch diese beiden Rituale verbindet Regisseur Alain Gomis in Dao familiäre Erinnerung mit kollektiver Geschichte und filmischer Fiktion – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart. Der Film erzählt von einer Generation, die zwischen verschiedenen Orten und Erinnerungen lebt. Im Zentrum steht die Frage: Was bleibt, wenn Familien über Kontinente verstreut leben? Welche Geschichten werden erzählt? Und welche bleiben lange unausgesprochen?

Der Titel Dao ist von taoistischen Ideen inspiriert und steht für einen fortwährenden, kreisenden Fluss des Lebens, der das Gleichgewicht von Gegensätzen wie Geburt und Tod, Migration und Heimat, Fiktion und Realität verkörpert. Professionelle und nicht-professionelle Schauspieler*innen – darunter Mitglieder von Gomis‘ Familie – improvisierten bei den Dreharbeiten in bewusst offen gehaltenen Situationen am Set. So entstand ein immersives Epos, das seine Philosophie erlebbar macht, statt sie zu erklären: ein kollektiver Akt der Erinnerung, Lebensbejahung und Selbstvergewisserung. Menschen versammeln sich, erzählen, erinnern und erfinden gemeinsam neue Formen des Zusammenlebens.

Akkreditierung unter: presse@hkw.de 
Pressefotos und Pressemappe unter: hkw.de/pressefotos

Programm

Mi., 27.5.
19:00
Begrüßung Can Sungu
Englisch

19:05–22:10
Dao
Film-Screening
R.: Alain Gomis, 2026, Frankreich/Senegal/Guinea-Bissau, 185', Französisch/Mandjak/Wolof/Portugiesisch-Kreol mit englischen Untertiteln

22:10–22:45
Gespräch zwischen Alain Gomis und Marie-Helene Pereira mit anschließendem Q&A
Französisch mit englischer Simultanübersetzung

Über Alain Gomis 

Der erste Spielfilm von Alain Gomis, L’Afrance (2001), wurde beim Filmfestival von Locarno mit dem Silbernen Leoparden ausgezeichnet.

Es folgten Andalucia (2007) und Aujourd'hui (2012) mit Saul Williams, der im Wettbewerb der Berlinale lief und beim Fespaco den Étalon d’or gewann.

2017 kehrte Gomis mit Félicité zur Berlinale zurück. Der Film erhielt den Großen Preis der Jury, den Étalon d’or beim Fespaco und vertrat den Senegal im Rennen um den Oscar® für den besten internationalen Film, wo er es auf die Vorauswahlliste schaffte.

2022 realisierte er mit Rewind & Play seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm, basierend auf Archivmaterial einer Fernsehsendung über den legendären Jazzpianisten und Komponisten Thelonious Monk. Der Film feierte seine Premiere im Forum der Berlinale und gewann anschließend beim Hot Docs Festival in Toronto den Preis für den besten Dokumentar-Mittellangfilm.

2018 gründete Gomis in Dakar das Centre Yennenga, ein soziokulturelles Zentrum für Film mit dem Ziel, Produktion und Postproduktion in Westafrika zu fördern. Dao, im Wettbewerb der Berlinale 2026 präsentiert, ist sein sechster Spielfilm.I

Kontakt

Maxie Fischer
Leitung Presse und Kommunikation
Haus der Kulturen der Welt (HKW)
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
­T: + 49 (0) 30 397 87 413
presse@hkw.de