Vous Tirailleurs Sénégalais, mes frères noirs
à la main chaude sous la glace et la mort
Qui pourra vous chanter si ce n’est votre frère
d’armes, votre frère de sang ?
Je ne laisserai pas la parole aux ministres,
et pas aux généraux
Je ne laisserai pas—non ! les louanges de mépris
vous enterrer furtivement. Vous n’êtes pas des
pauvres aux poches vides sans honneur
Mais je déchirerai les rires banania
sur tous les murs de France.
— Léopold Sédar Senghor, „Poème liminaire“[1]

Was mich hier interessiert, ist die Frage, inwieweit die Idee einer Schwarzen Avantgarde nur in Form eines Oxymorons vorkommt – ob also das Schwarzsein und die Avantgarde zugunsten ihrer inneren Kohärenz auf den Ausschluss des je anderen angewiesen sind. Nun ist das wahrscheinlich eine Übertreibung der Sachlage. Dennoch wird diese Aussage durch einen umfangreichen interdisziplinären Textkorpus gerechtfertigt, der nicht nur eine problematisch positivistische Schlussfolgerung zieht, der zufolge die Avantgarde ausschließlich euro-amerikanisch gewesen sei, sondern auch für eine tiefere, vielleicht unbewusste Formulierung der Avantgarde als notwendigerweise nicht Schwarz steht. Ein Teil dessen, worum es mir geht, ist Folgendes: festzuhalten, dass erstens die Avantgarde eine Schwarze Angelegenheit ist (ein Argument, das Richard Schechner nicht verstehen würde), und zweitens Schwarzsein eine avantgardistische Sache ist (ein Argument, das Albert Murray nicht verstehen würde).— Fred Moten, In the Break[2]

Opération Dragoon

Am 15. August 2024 lud der französische Präsident Emmanuel Macron die Welt ein, den 80. Jahrestag der Débarquement de Provence bei Boulouris vor der Küste von Toulon in Südfrankreich zu begehen. Die Operation mit dem Decknamen Dragoon folgte auf die Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 und war von grundlegender Bedeutung für die Befreiung Frankreichs von der deutschen Besatzung. Laut Le Monde stammte „die Mehrheit der rund 250.000 Soldaten dieser ‚B-Armee‘ unter der Führung von General Jean de Lattre de Tassigny (heute bekannt als ‚Erste Armee‘) aus den Kolonien“.[3]

Wie sein Vorgänger François Hollande lud Macron zu diesem Jahrestag eine repräsentative Delegation hochrangiger afrikanischer Politiker*innen ein. Obwohl die Tirailleurs aus Algerien, Kamerun, Guinea, der Elfenbeinküste, Mali, Mauretanien und dem Senegal bei der Befreiung Frankreichs eine entscheidende Rolle gespielt hatten und trotz der jüngsten Gedenkveranstaltungen, die zumindest ein schwaches Licht auf sie geworfen haben, bleibt ihre Existenz in den Geschichtsbüchern weitgehend unerwähnt, wird marginalisiert oder aber bestenfalls für politische Gesten herangezogen, wie im Falle einer in Le Monde gestellten Frage: „Wie gedenkt man eines Teils der gemeinsamen Geschichte Frankreichs und Afrikas in einer Zeit, in der die Politik von Paris auf dem Kontinent infrage gestellt wird?“[4] Historisch betrachtet wurden die Kämpfe um die Befreiung Frankreichs im Rahmen der Landung in der Provence bewusst weißgewaschen, bis am 5. Juli 2019 ein offener Brief von Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Journalist*innen in Le Monde veröffentlicht wurde.[5] Die Präsenz der Tirailleurs während der Opération Dragoon und der beiden Weltkriege führte aber nicht nur zur Befreiung Frankreichs. Ebenso trug sie dazu bei, den Grundstein für die deutsch-französischen Beziehungen zu legen, die mit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer im Jahr 1963 gefestigt wurden. Diese bilateralen Beziehungen werden heute durch Handelsabkommen, Projekte wie Airbus und ARTE, Institutionen wie die Deutsch-Französische Brigade und die Deutsch-Französische Hochschule sowie Schulprojekte gepflegt.[6] Doch die Tirailleurs bleiben außen vor. Höchste Zeit also, das Blatt zu wenden und sich mit einigen Fragen auseinanderzusetzen: Welche Rolle spielten die Tirailleurs bei der Befreiung Frankreichs von den Nazis und darüber hinaus bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus? Und welche Rolle spielten sie bei der Sicherung des Friedens in Europa nach 1945?

Ein audiovisueller Beitrag

Im Jahr 1969 schrieb der junge Lehrer und Musiker Idrissa Soumaoro für die nationale Rundfunkanstalt Office de Radiodiffusion-Télévision du Mali das Lied Petit imprudent (Ancien Combattant). Er war Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen Filiba Sacko, einem pensionierten Kriegsveteranen, und einem respektlosen jungen Mann geworden. Im Verlauf des Streits berichtete Sacko von seinen Erlebnissen als Kriegsveteran des Zweiten Weltkriegs, was Soumaoro zu folgenden Zeilen inspirierte: „Petit imprudent, provocateur, malappris, moi j’ai fait la guerre mondiale, j’ai tué Allemand, j’ai tué Francais, j’ai tué Tchécoslovaquie, j’ai tué Hollandais …“ („Du kleiner unbesonnener Provokateur, schlecht ausgebildet noch dazu […] Ich habe im Weltkrieg gekämpft, ich habe Deutsche getötet, ich habe Franzosen getötet, ich habe Tschechoslowaken getötet, ich habe Holländer getötet.“). Soumaoro spielte auf einen selten angesprochenen, gewaltvoll ineinander verflochtenen Teil der Geschichte Frankreichs und seiner Kolonien an: den der afrikanischen, asiatischen, pazifischen und karibischen Männer, die rekrutiert wurden, um in den Weltkriegen für Frankreich zu kämpfen.

1984 wurde Soumaoros Stück vom kongolesischen Musiker Zao plagiiert. Unschön war das insofern, als Ersterer weder Anerkennung noch Tantiemen für seine Komposition erhielt. Erfreulich war andererseits, dass Zaos Interpretation in den 1980er Jahren auf dem gesamten afrikanischen Kontinent sowie in Europa zu einem Hit wurde. Zao baute das Stück um, setzte ein Intro im Stil einer Militärkapelle davor, verdrehte die Sprache, machte es tanzbar und verschob den Fokus auf den Krieg und seine Folgen. In dem dazugehörigen, geradezu komisch anmutenden Musikvideo singt er in Militärkleidung von einem Soldaten, der einen Teller Reis nötiger hat als jeden Orden, und verweist damit auf die Lebensbedingungen der meisten Tirailleurs. In Zaos Version hat der Mann alles verloren und kann sich nur noch damit brüsten, wen er getötet hat. Das offenbart nicht nur die physischen, sondern auch die psychischen Narben, die er mit sich herumschleppt. Dann beklagt er die Grausamkeiten des Krieges: „Tout le monde cadavéré / Quand la balle siffle, il n’y a pas de choisir / Si tu ne fais pas vite changui, mon chéri, ho!“ („Alle sind tot / Wenn die Kugel pfeift, hast du keine Wahl / Wenn du dich nicht ranhältst, mein Lieber, hey!“)

In Zaos „Ancien Combattant“ erfuhren die in den 1980er Jahren in Westafrika aufgewachsenen Menschen etwas über die Tirailleurs. Nicht in der Schule, nicht in Bibliotheken und auch nicht in Museen, zu denen viele gar keinen Zugang hatten.

Ein historischer Beitrag

Die Tirailleurs Sénégalais wurden im Jahr 1857 vom Militärgouverneur des Senegal, Louis Faidherbe (1818–1889), als erstes Bataillon afrikanischer Soldaten (aus Französisch-West- und Zentralafrika) gegründet und waren schon bald ein fester Bestandteil der Kolonialarmee. Doch stammten sie nicht nur aus dem Senegal, sondern aus einer Vielzahl anderer französischer Kolonien: die Tirailleurs Algériens aus Französisch-Nordafrika (Algerien, Tunesien und Marokko), die Tirailleurs Malgaches aus Madagaskar und die Tirailleurs Indochinois aus Französisch-Indochina, darunter Annam, Tonkin und Kambodscha. Den überwiegend jungen, teils zwangsrekrutierten, teils freiwillig angeworbenen Männern wurde der Eindruck vermittelt, dass sie eine Vergütung erhalten würden – wenn schon nicht in Form von Geld durch Gehälter und Pensionen, so doch immerhin durch eine Staatsbürgerschaft oder eine Eintrittskarte in das Reich der „Brüderlichkeit, Freiheit und Gleichheit“. Sie alle hatten gemeinsam, dass sie der französischen Armee als Kanonfutter dienen sollten und zugleich neu definierten, was Avantgarde bedeutet. Denn sie wurden in beiden Weltkriegen und während vieler anderer kolonialer Operationen zur Bekämpfung von Aufständen eingesetzt – bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in erster Linie zur Sicherung Westafrikas und anderer Kolonien.[7] Mit der Veröffentlichung von La Force noire (1910) durch Oberstleutnant Charles Mangin (1866–1925) schlug das Tirailleur-Projekt eine nicht nur politische, sondern auch rassistische Richtung ein.[8] Mangin trieb die Rekrutierung in Westafrika und die ersten Schritte zur formellen Wehrpflicht voran, indem er für den Einsatz dieses kampffähigen, „unerschöpflichen Reservoirs an Männern“ plädierte, um die Sicherheit Frankreichs nicht nur im Kolonialreich, sondern im Kriegsfall auch in Europa zu gewährleisten. Seiner Ansicht nach war die Rekrutierung Indigener Bevölkerungsgruppen Teil der „zivilisatorischen Mission“ des französischen Kolonialismus – eine Konzeptionalisierung des französischen Republikanismus und der Kolonialtheorie auf Basis einer „weißen Vorherrschaft“.

Der deutsche Beitrag

Es folgte der Erste Weltkrieg, in dem schätzungsweise 170.891 Tirailleurs an der Spitze der französischen Armee kämpften. Um die 30.000 von ihnen wurden getötet. Interviews und Memoiren zeugen davon, dass vielen nicht einmal klar war, wofür sie kämpften. Gleichzeitig offenbarte der Krieg vielen von ihnen die Schwächen des weißen Mannes, der wie jeder andere auch nach seiner Mutter schrie, wenn er starb. Es heißt, dass im Senegal mehr als ein Drittel aller Männer im wehrfähigen Alter zum Dienst als Tirailleurs eingezogen wurden. In Mehdi Lallaouis Film Les Poilus d’ailleurs sprechen zum einen Veteranen über die Grausamkeiten des Krieges – Giftgas, Verwundungen, unmenschliche Behandlung, geringe oder ganz ausbleibenden Pensionen – zum anderen suchen Nachkommen aus dem Pazifik, Nord- und Westafrika sowie der Karibik nach ihren vermissten Angehörigen. Nicht von ungefähr: Der französische Staat erwartete von ihnen, dass sie für die Rückführung sterblicher Überreste aufkommen würden.[9] In diesen Kriegen kämpften die Tirailleurs nicht nur unter extremen Bedingungen im Winter gegen die Deutschen, sondern auch gegen extremen Rassismus innerhalb ihrer eigenen Armee und wurden zu „entbehrlichen“ Körpern, an denen medizinische Experimente durchgeführt wurden. Aufgrund Indigenen Widerstands und sozioökonomischer Belastungen sank die Rekrutierungsrate 1917 erstmals. Im Folgejahr stieg sie jedoch unter Premier- und Kriegsminister Georges Clemenceau, der Blaise Diagne mit der Leitung der Rekrutierung beauftragte, wieder an.[10]

Angesichts des folgenden Zweiten Weltkriegs benötigte Frankreich schon bald wieder Tirailleurs. 1940 wurden mehr als 200.000 Schwarze Menschen eingezogen, etwa 25.000 von ihnen wurden getötet. Viele, die nicht im Kampf starben, kamen als Kriegsgefangene in deutsche Konzentrations- und Arbeitslager, wo sie von der Wehrmacht, die sie als „Untermenschen“ betrachtete, gefoltert und/oder hingerichtet wurden. In Deutschland wurden die Tirailleurs als „Schwarze Schmach“ bezeichnet, man streute rassistische Propaganda über Vergewaltigungen, die bis heute kursiert. Obwohl Schwarze und weiße Soldaten gemeinsam gegen Nazi-Deutschland kämpften, entschied sich die französische Armee unter General de Gaulle mit Unterstützung der Alliierten dafür, die Truppen „weißzuwaschen“. Die Tirailleurs, die etwa zwei Drittel der Freien Französischen Streitkräfte ausmachten, wurden durch weiße Franzosen ersetzt, um die Befreiung von Paris am 25. August 1944 als „rein weißen“ Sieg inszenieren zu können. Da nicht ausreichend weiße französische Soldaten vor Ort waren, weil die meisten von ihnen an weniger gefährliche Fronten geschickt worden waren, traten Truppen aus Nordafrika, dem Nahen Osten und spanische Soldaten als Franzosen auf.

Die Geschichte der Tirailleurs ist eine Geschichte von Kampf, Annäherung und Entfremdung zwischen Frankreich und Deutschland, aber auch eine Geschichte von Widerstand und Befreiung. Dekoloniale Bewegungen waren die direkte und indirekte Folge des Unrechts, das die Tirailleurs während der Kriege und in ihrem Anschluss erdulden mussten. Viele spielten eine wichtige Rolle in den senegalesischen nationalen Befreiungsbewegungen. Dass viele andere wiederum von den Franzosen instrumentalisiert wurden, um (trotz der Proteste zahlreicher senegalesischer Soldaten) in den 1950er Jahren im Französischen Krieg gegen die Aufständischen in Algerien gegen Ihresgleichen zu kämpfen,verschärfte die Situation weiter. Léopold Sédar Senghor verkörpert die wohl prominenteste Verbindung zwischen den Tirailleurs und der Dekolonialität in politischer wie intellektueller und künstlerischer Hinsicht. Der renommierte Dichter und Mitbegründer der avantgardistischen Négritude-Bewegung gehörte während des Zweiten Weltkriegs zu den Tirailleurs Sénégalais und kam in Kriegsgefangenschaft. Im Jahr 1960 wurde er der erste Präsident des unabhängigen Senegal.

In diesem Projekt möchten wir Senghors und Motens Fragen und Vorschläge ernst nehmen und gemeinsam mit Künstler*innen, Filmemacher*innen, Denker*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen die Tirailleurs als Avantgarde in den Blick nehmen – nicht allein in militärischer Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf ihren Widerstand, ihren Beitrag zum Abbau rassistischer Barrieren, ihre Hilfe bei der Befreiung der europäischen Jüd*innen von den Grausamkeiten der Geschichte des 20. Jahrhunderts, dem Aufbau eines freien und vereinten Europas und der Förderung der Dekolonialisierung.

Wir antworten auf die Frage, die Senghor seinen Tirailleur-Brüdern stellt – „Wer kann für euch singen, wenn nicht eure Waffenbrüder, eure Blutsbrüder?“ – mit: „Wir sind hier!“, um mit den Tirailleurs, über sie und mit ihrer Hilfe zu singen. Sie haben für uns, Schwarze und Weiße, Leib und Seele geopfert, um uns die Möglichkeit zu geben, heute dort zu sein, wo wir sind.

Der Begriff der Avantgarde stammt aus dem Jargon des französischen Militärs und wurde erst viel später zu einem politischen und dann zu einem künstlerischen Konzept. Genau wie die französische Armee, die am 25. August 1944 Paris einnahm, wurde auch der Begriff der Avantgarde im Laufe der Zeit weißgewaschen. Doch die Tirailleurs müssen gar nicht erst zur Avantgarde werden, sie sind es von vornherein. Und damit verkörpern sie Fred Motens Anliegen, wenn er schreibt, dass „die Avantgarde eine Sache der Schwarzen […] und […] Schwarzsein eine avantgardistische Sache“ sei.

Die Tirailleurs sind ein Inbegriff dieser Feststellung. Vielleicht besteht die Möglichkeit, ihre Geschichte als die einer Avantgarde, Vorhut, Après-Garde zu verstehen – nicht nur in Bezug auf die deutsch-französischen Beziehungen, sondern vor allem im Hinblick auf die afrikanisch-europäischen Beziehungen. Allen Widrigkeiten zum Trotz.

[1] Léopold Sédar Senghor, „Poème liminaire“, in: ders., Hosties noires, Paris: Éditions du Seuil, 1948, S. 7; dt. Übers.: „Ihr Senegalschützen, meine schwarzen Brüder mit heißen Händen unter Eis und Tod / Wer sollte euch besingen können, wenn nicht euer Waffenbruder, euer Blutsbruder? / Ich werde nicht den Ministern das Wort überlassen, nicht den Generälen, / Ich werde nicht durch verächtliche Lobreden — nein! – euch flüchtig eingraben lassen. / Ihr seid keine Armen mit leeren Taschen, ehrlos, / Ich werde auf allen Mauern Frankreichs das Banania-Gelächter zerreißen.“ Léopold Sédar Senghor, „Schwarze Hostien: Eingangsgedicht“, in: ders., Botschaft und Anruf. Sämtliche Gedichte, übers. v. Janheinz Jahn, München: Carl Hanser, 1963, S. 90–91, hier S. 90.

[2] Fred Moten, In the Break: The Aesthetics of the Black Radical Tradition, Minneapolis: University of Minnesota Press, 2003, S. 32f.

[3] Morgane Le Cam, „On 80th anniversary of Provence landings, Macron’s African memorial headache“, Le Monde (15. August 2024), https://www.lemonde.fr/en/le-monde-africa/article/2024/08/15/on-the-80th-anniversary-of-the-provencelandings-emmanuel-macron-s-african-memorial-headache_6715712_124.html

[4] Ebd.

[5] Collectif, Le Monde Tribune, „75e anniversaire du débarquement de Provence :il faut rendre hommage aux combattants venus d’Afrique“, Le Monde (5. Juli 2019), https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/07/05/75e-anniversaire-dudebarquement-de-provence-il-faut-rendre-hommage-aux-combattants-venus-dafrique_5485576_3232.html

[6] Auswärtiges Amt, „Germany and France: Bilateral relations“ (7. März 2025), https://www.auswaertiges-amt.de/en/aussenpolitik/france-209418

[7] Myron Echenberg, Colonial Conscripts: The Tirailleurs Sénégalais in French West Africa, 1857–1960, Portsmouth, NH: Heinemann, 1991, S. 8–11.

[8] Charles Mangin, La force noire, Paris: Hachette, 1910; Marc Michel, L’Appel à l’Afrique. Contributions et réactions à l’effort de guerre en AOF 1914–1919, Paris: Publications de la Sorbonne, 1982.

[9] Mehdi Lallaoui, Les Poilus d’ailleurs, Dokumentarfilm, Frankreich 2013, Produzent: Au Nom de la Mémoire.

[10] Mike Thomson, „Paris liberation made ‚whites only‘“, BBC News (6. April 2009), http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7984436.stm