Hannes Langendörfer ist Literaturübersetzer und Moderator. Er übersetzt Belletristik, Lyrik und Theater und hat unter anderem Werke von Madame Nielsen, Søren Ulrik Thomsen und Stine Pilgaard ins Deutsche übertragen. 2022 und 2023 war er Mitglied der Jury des REBEKKA-Übersetzerpreises. Langendörfer lebt und arbeitet in Berlin.

Paula Fürstenberg ist Schriftstellerin. Sie studierte am Schweizerischen Literaturinstitut und an der Humboldt-Universität. Ihr Debüt Familie der geflügelten Tiger erschien 2016 und wurde ins Französische übersetzt. 2024 folgte ihr zweiter Roman Weltalltage. Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet, zuletzt von der Villa Aurora in Los Angeles und dem Deutschen Literaturfonds. Sie schreibt Prosa und Essays, darüber hinaus arbeitet sie als Kuratorin, Lehrende und Herausgeberin und ist Teil verschiedener künstlerischer Kollektive. Fürstenberg lebt und arbeitet in Berlin.

Cia Rinne ist Dichterin und Künstlerin. Sie studierte Philosophie und Sprachen in Frankfurt, Helsinki und Athen und ist Autorin konkreter, minimalistischer und mehrsprachiger Poesie wie sentences (2019) und  l’usage du mot  (2017), sowie von Libretti wie Wasting my Grammar (2024) für das Ensemble Neue Vocalsolisten. Ihre Arbeiten wurden international in Galerien und Museen ausgestellt, zuletzt 2025 im Rauma Art Museum und 2024 in der Marabouparken konsthall in Stockholm. Ihr Werk wurde mit dem Prix littéraire Bernard Heidsieck-Centre Pompidou ausgezeichnet. Sie ist 2026 Fleck-Stipendiatin am Banff Centre for Arts and Creativity. Rinne lebt und arbeitet in Berlin.

Melody Makeda Ledwon ist Übersetzerin, Dolmetscherin und Lektorin. Sie übersetzt ins Deutsche und Englische und veröffentlichte die Co-Übersetzungen Vierhundert Seelen: Die Geschichte des Afrikanischen Amerika 1619–2019 (2024) und Angela Y. Davis: Eine Autobiographie (2023). Für ihre Übersetzung von Simoné Goldschmidt-Lechners Roman Messer, Zungen (2022) erhielt sie 2025 das Words Without Borders Momentum Stipendium; Auszüge aus dieser Übersetzung erschienen in World Literature Today und The Common. Ledwon ist Fiction Editor beim Literatur- und Kunstmagazin SAND und lebt und arbeitet in Berlin.

Maha El Hissy ist freie Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und Moderatorin. Sie pendelt zwischen den Ländern und Kontinenten und lehrte Neuere deutsche Literatur in Kairo, München, London und New York. Als Kritikerin schreibt sie u.a. für Berlin Review und  Deutschlandfunk Kultur. Sie ist Herausgeberin des Buches Die ganze Geschichte fasse ich an der Hand. Literatur und Kunst zur Einwanderung ins Nachkriegsdeutschland  (2025). Außerdem ist sie Kuratorin der arabischsprachigen Podcast-Reihe Ne7ki (2025) und der Literaturreihe Vorzeichen (2024). El Hissy lebt und arbeitet in Berlin.

Joy Denalane ist eine Soul- und R&B-Sängerin. Sie wuchs als Tochter eines südafrikanischen Vaters und einer deutschen Mutter auf. Ihren Durchbruch hatte sie 1999 mit dem Duett Mit Dir mit der Band Freundeskreis. Mit ihrem Debütalbum Mamani (2002) verband sie Soul, R&B und südafrikanische Einflüsse mit deutschsprachigen Texten und prägte so ein neues Genre. Ihr Album Let Yourself Be Loved (2020) erschien auf Motown Records, damit wurde sie zur ersten deutschen Künstlerin auf diesem Label. Ihre Musik verbindet ihre kulturellen Wurzeln, Identität und gesellschaftliches Bewusstsein miteinander.

Senthuran Varatharajah studierte Philosophie, evangelische Theologie und vergleichende Religions- und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. 2016 erschien sein erster Roman Vor der Zunahme der Zeichen. Sein zweiter Roman Rot (Hunger) wurde 2022 veröffentlicht. Varatharajahs Romane erschienen im S. Fischer Verlag und wurden vielfach ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.