Unlearning Empire
Europas Hauptstädte dekolonisieren
Lesung, Gespräch
Su., 1.11.2026
16:00
Angie Stardust Foyer
Eintritt frei
Auf Englisch mit deutscher und französischer Simultanübersetzung
Unlearning Empire beginnt mit einer poetischen Intervention von hn. lyonga. Der Schriftsteller und Künstler diskutiert in seinen Gedichten, mit welchen Herausforderungen Nachbarschaft(en) in einer postmigrantischen Gesellschaft konfrontiert sind – zwischen Zugehörigkeit, Ausschluss und dem alltäglichen Aushandeln des Einnehmens von Raum. hn. lyongas Texte öffnen einen poetischen Zugang zu den Fragen, die im Anschluss auf einer politischen und diskursiven Ebene verhandelt werden.
Bei einer Paneldiskussion beschäftigen sich Expert*innen aus London, Brüssel, Paris und Berlin mit der Frage, welche gemeinsamen Forderungen sich aus den dekolonialen Bestrebungen unterschiedlicher Akteur*innen aus diesen europäischen Metropolen ergeben. Ausgehend von je spezifischen lokalen Kontexten wird gefragt, wo sich Erfahrungen, Strategien und politische Zielsetzungen überschneiden – und wo Differenzen bestehen bleiben. Ziel ist es, die Verbindungslinien zwischen dekolonialen Bewegungen in unterschiedlichen europäischen Städten sichtbar zu machen und zu ergründen, welche gemeinsame Sprache und welche gemeinsamen Forderungen daraus entstehen können.
So verbindet der Abend eine künstlerisch-poetische Perspektive mit einer analytisch-politischen Auseinandersetzung mit Stadt, Migration und Dekolonisierung.
Veranstaltet von Decolonize Berlin e. V. in Kooperation mit Haus der Kulturen der Welt im Rahmen des heimaten Festivals für die plurale Demokratie