Repeat After Me

Sprich mit dem Algorithmus!

Repeat After Me

Repeat After Me

Computergesteuerte Stimmen werden zunehmend lebensechter: Sie können für eine Tischreservierung im Restaurant anrufen und dabei sogar kleine sprachliche Unebenheiten wie „hmm“ oder „äh“ imitieren. Synthetische Stimmsoftware, die menschlich klingt, ist aktuell bei Amazon, Apple, Google und Microsoft eine der Branchen mit der schnellsten Entwicklung.

Die menschliche Stimme drückt jedoch nicht nur Sprache aus, sondern auch das menschliche Ich. Sie ist persönlich, emotional, fragil und überträgt so eine große Menge unbewusster Informationen. Die Bots, an denen die Technologie-Konzerne arbeiten, sind hingegen Stimmen ohne menschliches Ich. Wie fühlt es sich an, mit ihnen zu kommunizieren; sie mit der eigenen, menschlichen Stimme zu füttern?

Repeat After Me ist in einer der Fernsprech-Zellen aus den Anfangstagen der Kongresshalle installiert und lädt die HKW-Besucher*innen dazu ein, mit solch einem Bot zu diskutieren: Lässt sich der Algorithmus austricksen? Was ist das Menschliche in der Stimme? Wo sind die Grenzen des persönlichen Ausdrucks? Welche Kraft steckt im gemeinsamen Sprechen?

Der Bot postet auf Twitter einmal pro Woche einen kurzen Dialog:
twitter.com/SprichMirNach
@SprichMirNach