Goodbye to forever now.
Hello to the empty present and.
Goodbye to the orchids woven
With something that looks like a seed weed.

Hello to the day
We looked out through
The juniper smudge
Burned to remember the moment.

The doctoring moment is over.
A sheaf of paper drops like lead
From the tree of the table it came from.
The eyes play tricks.

The quilt edge clasped in the hand
Goes on and on and on.
Rumination is this. You
A child, then a man, now a feather

Passing through a furious fire
Called time. The cone of some plant
From a place I don't know
In the high flames.

Rumination is and won't stop
With the stoppered bottle, the pills
On the floor, the broken plate
On the floor, the sleeping face

—Mary Jo Bang, Auszug aus „No More“ (Nicht mehr)

Mit unendlicher Trauer und tiefem Schmerz geben wir den Tod unseres Kollegen, Freundes und Bruders Franck Hermann Ekra bekannt.

Franck war ein herausragender Kurator, ein beeindruckender Denker, ein scharfsinniger Kunstkritiker und ein leidenschaftlicher Transafrikanist – ein Begriff, den er dem des Panafrikanisten vorzog. Neben seiner herausragenden Arbeit und Expertise war es eine seiner größten Leidenschaften, Menschen, die er liebte, respektierte und bewunderte, zusammenzubringen. Denn er war fest davon überzeugt, dass auch Personen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen sich zusammenschließen sollten, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgten. Mit dieser Haltung baute er über Kontinente hinweg Netzwerke von Gleichgesinnten auf.

Am Haus der Kulturen der Welt spielte Franck auf indirekte und auch ganz unmittelbare Weise eine wichtige Rolle bei der Konzeption, Umsetzung und Unterstützung mehrerer Projekte. Besonders hervorzuheben ist das Programm Deberlinisierung – Die Welt neu erzählen, eine Theorie der Praxis, das er 2025 gemeinsam mit Ibou Diop im Rahmen des Projekts heimaten kuratierte: eine Reihe von Gesprächen, Vorträgen, Lesungen, Musik- und Filmvorführungen mit rund vierzig Mitwirkenden, alle inspiriert von der Arbeit des Künstlers Mansour Ciss Kanakassy und dessen Laboratoire de Déberlinisation. In den zurückliegenden Wochen haben wir über Francks Beteiligung bei der Präsentation der Deberlinisierung Festschrift gesprochen, der Publikation, die basierend auf diesem Programm entstand und deren Mitherausgeber er ist.

In diesem Moment tiefer Trauer und Betroffenheit sind unsere Gedanken bei Francks Mutter, seinen Kindern und seiner gesamten Familie sowie bei seinen Freund*innen und Kolleg*innen auf der ganzen Welt, denen wir unser tiefstes Beileid aussprechen.

Möge sein Übergang ein sanfter sein, und mögen die Ahn*innen ihn mit Gnade und reichlich Segen empfangen. Es war uns eine Ehre, auf unserer Reise durch den Zeit-Raum dieser wunderbaren und gütigen Seele begegnet zu sein, die eine tiefe Liebe zur Poesie und eine unerschöpfliche Lebenslust in sich trug.

Gute Reise, Franck Hermann Ekra! Du kamst in diese Welt als „Ein Kind, dann ein Mann, nun eine Feder / Die durch ein tobendes Feuer zieht / Das sich Zeit nennt“. Möge diese Feder sanft ins Jenseits schweben und dort unter anderen großen, wunderbaren Federn ihre Ruhe finden! Bon voyage, le poéticien!

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung