Wolfgang Tillmans
Wolfgang Tillmans untersucht in seinen Installationen die Grundlagen der Fotografie. Er stellt die Hierarchien der Bildreproduktion infrage und präsentiert seine Arbeiten häufig, ohne zwischen jenen zu unterscheiden, die mit Kameras aufgenommen wurden, und jenen, die durch andere Reproduktionsverfahren, wie beispielsweise Fotokopierer, entstanden sind. Im Jahr 2000 wurde er als erster nicht-britischer Künstler mit dem Turner Prize ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind von politischen Anliegen geprägt und setzen sich mit Themen wie Homosexualität und Geschlechtsidentität auseinander. Zu den Institutionen, die seine Arbeiten gezeigt haben, gehören das Museum of Modern Art in New York, die Tate Modern und die Serpentine Galleries in London, das Moderna Museet in Stockholm, der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin sowie das San Francisco Museum of Modern Art. Tillmans lebt in Berlin und London.
Stand: September 2026