Thaís Omine ist Filmemacherin und visuelle Anthropologin. In ihrer Arbeit, die Film, Forschung, kuratorische Praxis und dialogbasierte Formate umfasst, beschäftigt sie sich mit Migration, Diaspora, Schweigen, Trauma und unausgesprochener Erinnerung. Sie hat einen M.A. in Visual and Media Anthropology an der Freien Universität Berlin gemacht, wo sie zu den Narrativen okinawisch-brasilianischer Frauen und den verkörperten Spuren von Kolonialismus und Assimilation forschte. Ihre Praxis richtet den Fokus genau auf Lücken, Fragmente und das, was sich der Artikulation entzieht. In diesem Projekt beteiligt sie sich als Erzählerin und Moderatorin und hilft dabei, Bedingungen zu schaffen, in denen schwierige Erinnerungen und plurale Stimmen mit Sorgfalt und Würde sichtbar werden können. Omine lebt in Berlin.

Stand: July 2026