Laila Hida ist eine Künstlerin und Kulturakteurin, deren Arbeit sich auf Bild und Fotografie konzentriert und deren Verwendung als Archivmaterial und als Auslöser für Fiktion untersucht. Ihr jüngstes Projekt Le Voyage du Phoenix beschäftigt sich mit Fotografie, Literatur und Kino als Instrumenten, um das Begehren des 20. Jahrhunderts in seiner spezifischen Ausprägung zu verdichten. Sie gründete LE 18, einen multidisziplinären Kulturort und eine Künstlerresidenz in der Medina von Marrakesch. Das Projekt spiegelt ihr Engagement wider, zu erforschen, wie Umgebungen künstlerische Produktion, Vermittlung und Forschung prägen. Hida hat international zahlreiche Programme kuratiert, darunter das kollektive Projekt LE 18 auf der documenta15 sowie die marokkanischen Stationen des Art Explora Festivals in Marseille. Sie ist außerdem Gründerin von Dabaphoto, einem jährlichen Programm, das der Fotografie und der Arbeit mit Bildern in Marokko gewidmet ist. Hida lebt in Marrakesch.

Stand: September 2026