Do, 20. Februar 2014

Wie erzählen: Grenzen des Erzählens oder: Schmach, Scham, Schuld 1

Lawrence Weschler, Karl Marlantes, Ethel Matala de Mazza

Im Krieg lassen sich schwerlich kohärente Erfahrungen machen. Können daraus überhaupt abgeschlossene Erzählungen entstehen? Persönliche Blicke auf Traumatisierung und Sprachlosigkeit als Folgen der Kriegserfahrung.

Gespräch mit Lawrence Weschler, Karl Marlantes und Ethel Matala de Mazza


Karl Marlantes ist US-amerikanischer Kriegsveteran, Geschäftsmann und Autor. Seine Veröffentlichungen zum Vietnamkrieg (u. a. Matterhorn: A Novel of the Vietnam War, 2010) wurden mehrfach preisgekrönt.


Ethel Matala de Mazza ist Germanistin und Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kulturtheorie und Literaturgeschichte des politischen Imaginären.


Lawrence Weschler ist ein US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Mehr als zwanzig Jahre arbeitete er für den New Yorker. Unter seinen über fünfzehn veröffentlichten Büchern haben vor allem Vermeer in Bosnia und A Miracle, A Universe große Beachtung gefunden. Weschler hat an verschiedenen Universitäten gelehrt und von 2001 bis 2013 das New York Institute for the Humanities an der NYU geleitet.