Do, 20. Februar 2014

Wie erzählen: Grenzen des Verstehens oder: Zufall, Irrtum, Angst 1

Peter Maass, Slavenka Drakulić, Albrecht Koschorke

Wie lässt sich professionell und angemessen vom Krieg erzählen? Wo liegen die Schwellen des Erzählbaren? Journalistische und literaturwissenschaftliche Perspektiven.

Gespräch mit Peter Maass, Slavenka Drakulić und Albrecht Koschorke


Slavenka Drakulić ist kroatisch-schwedische Autorin zahlreicher Artikel und einer Trilogie über die Balkankriege: The Balkan Express, Als gäbe es mich nicht und Keiner war dabei – Kriegsverbrechen auf dem Balkan vor Gericht (dt. 2004). Letzteres wurde mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.


Peter Maass ist ein US-amerikanischer Autor. In seinem ersten Buch Love Thy Neighbor: A Story of War (1997), zeichnet er seine Erfahrungen als Berichterstatter im Bosnienkonflikt in den 90er Jahren auf. Er berichtete auch über den Irak- und Afghanistankrieg für The New York Times Magazine und The New Yorker. Seine neueste Arbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Krieg und Überwachung.



Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaften an der Universität Konstanz. Dort hat er die Forschungsstelle Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären eingerichtet und ist Sprecher des kulturwissenschaftlichen Graduiertenkollegs Das Reale in der Kultur der Moderne. Zu seinen Forschungsinteressen gehört die Erzähltheorie.