Fr, 21. Februar 2014

Wie erzählen? Grenzen des Erzählens oder: Schmach, Scham, Schuld 2

Jon Lee Anderson, Ulrich C. Baer, Colette Braeckman

Unter welchen Umständen kann das Erleben selbst Störfaktor für Erinnerung und Bericht sein?

Gespräch mit Jon Lee Anderson, Ulrich C. Baer und Colette Braeckman


Jon Lee Anderson ist ein US-amerikanischer Autor und Journalist. Begann seine journalistische Karriere 1979 in Lateinamerika und hat seither aus über vierzig Krisengebieten der Welt berichtet. Als Redakteur für den New Yorker (seit 1998) hat er u.a. aus Syrien, Lybien, dem Irak, Libanon, Afghanistan, Somalia, Liberia und Angola berichtet. Sein neuestes Buch ist The Fall of Baghdad (2004).


Ulrich C. Baer ist Vice Provost für Forschung, Künste, Geisteswissenschaften und Gleichstellung und Professor für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der New York University. Seine Schwerpunkte bilden u. a. Literaturtheorie, Darstellung von Trauma in Literatur, Fotografie und anderen Medien.


Colette Braeckman ist eine belgische Journalistin. Tätig für verschiedene internationale Zeitungen und Zeitschriften, seit 1985 Leiterin des Afrika-Ressorts bei Le Soir. Seit 2011 arbeitet sie als unabhängige Journalistin besonders über bewaffnete Konflikte und humanitäre Krisen und hat als Zeugin vor dem internationalen Kriegsverbrechertribunal in Ruanda ausgesagt.