Mi, 06. März 2013

Amanda Beech

Final Machine

Spekulatives Denken in Kunst, Literatur und Philosophie

Spekulatives Denken in Kunst, Literatur und Philosophie

Wie ist es möglich, Kunst als einen Ort des Realismus zu nutzen, der frei ist vom unerschütterlichen Glauben an etablierte Formen der Kritik? In ihrer Videoarbeit Final Machine setzt Amanda Beech ihre Untersuchung der Verknüpfung von Kunst, Politik und Moral fort und befragt den realistischen Status des Bildes und den Vertrag, den dieses mit Machtstrukturen eingeht. Ausgehend von Louis Althussers Vortragsreihe »Philosophie und spontane Philosophie der Wissenschaftler« (1968) behauptet sie eine Politik, die ideologischen Systemen gegenüber widerspenstig ist.

Moderation: Armen Avanessian (in Englisch)


Amanda Beech ist Künstlerin, Autorin und arbeitet für kuratorische Projekte. Sie erforscht, inwieweit eine realistische Kritik im Kontext neo-liberaler Demokratien möglich ist und untersucht die Plausibilität von Politiken in Anbetracht kontingenter Zusammenhänge. Sie ist Vorstandsmitglied der Forschungsgruppe The Political Currency of Art Research Group und ist Dekanin des Studiengangs Critical Studies am CalArts, California.