Sa, 23. Februar 2013

Grauenhafte Eindrücke, undenkbare Abgründe, teuflisches Geheul: Was ist die Musik des Erich Zann?

Ebba Durstewitz

Mit seinem Spiel vermag der stumme Cellist aus H. P. Lovecrafts Kurzgeschichte „Die Musik des Erich Zann“ die Pforten zu einer fremden, von furchtbarem Klang erfüllten Sphäre aufzustoßen. Von der Erstveröffentlichung 1922 bis heute hat diese nie gehörte Musik Interpreten, Grafiker, Filmemacher, Hörkünstler, Metal- und Ambientmusiker inspiriert.

Die Musikerin (JaKönigJa) und Autorin Ebba Durstewitz, die sich seit ungefähr drei Jahrzehnten ernsthaft Gedanken über Erich Zann macht, verknüpft in ihrem sprung-essayistischen Vortrag die musik- und literaturwissenschaftlichen, philosophischen, psychopathologischen, menschlichen und unmenschlichen Dimensionen des Textes.

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