Mi., 12. Dezember 2012

Diktatur bewältigen

Wie Tunesien und Ägypten mit der Vergangenheit umgehen

Junge Tunesier und Ägypter wollen die Vergangenheit des Polizeistaats aufarbeiten | © zenith - Zeitschrift für den Orient

Junge Tunesier und Ägypter wollen die Vergangenheit des Polizeistaats aufarbeiten | © zenith - Zeitschrift für den Orient

Das forum zenith e.V. hat gemeinsam mit Journalisten und Juristen in Ägypten und Tunesien und unterstützt vom Institut für Auslandsbeziehungen in den vergangenen Monaten Recherchen zur Aufarbeitung der Diktaturen in Tunesien und Ägypten angestellt. Ab 17.30 h werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt, ab 19.15 h eröffnet der Deutschlandfunk das Podium der Live-Sendung „Zur Diskussion“, moderiert von Thilo Kößler.

Zwei Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings, der Mubarak und Ben Ali stürzte, ringen beide Gesellschaften mit dem Erbe der Diktatur. Viele fordern eine radikale Aufklärung der Methoden des Polizeistaats, der Bespitzelung durch Geheimdienste und der Menschenrechtsverletzungen. Andere wollen die Vergangenheit ruhen lassen. Welche Modelle haben andere postrevolutionäre Staaten in der Welt entwickelt? Brauchen Tunesien und Ägypten eine Stasi-Unterlagenbehörde nach deutschem Vorbild? Welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Oder entwickeln die Gesellschaften ihr eigenes System?


Auf dem Podium sitzen: Herta Däubler-Gmelin, Roland Jahn, Gäste aus Ägypten und Tunesien, Vertreter der Fraunhofer-Gesellschaft, u.a.


Wir bitten um Anmeldung unter:


Eine Veranstaltung von forum zenith e.V. in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. Partner: Institut für Auslandsbeziehungen (ifa); Medienpartner: zenith - Zeitschrift für den Orient, Deutschlandfunk