Sa, 30. Juni 2012

Gegen / Stand der Kritik

Gegen / Stand der Kritik

Gegen / Stand der Kritik

Was ist Kritik? Die internationale Konferenz fragt nach den Bedingungen zeitgemäßer Kritik und zeichnet den Kritikbegriff in verschiedenen Traditionen nach. Gefragt wird dabei auch nach der Geschichtlichkeit einer Kritik, die sich zwischen Revision und (Neu-)Setzung bewegt. Präsentationen, Vorträge und Roundtables untersuchen Voraussetzungen, „Disziplinen“ und Positionen der Kritik, von der Literaturkritik über die Bildkritik und Ideologiekritik bis hin zu Formen der Sozialkritik, Kultur- und Kunstkritik.

Tag 1 | Tag 2 | Tag 3

Panel V: Politiken der Kritik
10.00 –10.45 Stéphane Lojkine (Aix-Marseille): Foucault, l’émergence du dispositif
10.45 –11.30 Robert Pirro (Statesboro, Georgia): Revolution and Tragedy
Moderation: Melanie Sehgal

Pause

Panel VI: Kritik und Literatur
12.00 –12.45 Rüdiger Campe (New Haven): Kritik der Poetik, Theorie der Ästhetik – von Gottsched bis Schlegel
12.45 –13.30 Sophie Witt (Frankfurt/O.): Perspektive und Distanz: Zur Frage der Autorisierung
Moderation: Andrea Allerkamp

Mittagspause

Panel VI: Verhältnisse der Kritik
15.00 –15.45 Pablo Valdivia Orozco (Frankfurt/O.): Kritik: Schatten der Literatur?
15.45 –16.30 Danièle Cohn (Paris): De près, de loin : critique et juste distance
Moderation: Thomas Ebke

Pause

17.00 - 18.30 Roundtable
mit Danièle Cohn (Paris), Jörn Etzold (Bochum), Thomas Khurana (Frankfurt/M.), Ekkehard Knörer (Berlin) u.a.
Moderation: Andrea Allerkamp

Tag 1 | Tag 2 | Tag 3

Konzept: Andrea Allerkamp, Pablo Valdivia Orozco, Sophie Witt

Teilnehmer:

Rüdiger Campe ist Professor für Germanistik an der Yale University. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rhetorik und Ästhetik, Wissens- und Repräsentationsgeschichte, (Barock-)Theater, der europäische Roman sowie Literatur und Recht. Zu seinen Buchpublikationen zählt „Spiel der Wahrscheinlichkeit. Literatur und Berechnung zwischen Pascal und Kleist“.

Danièle Cohn ist Professorin für Philosophie an der Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Ästhetik. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Critique“ und hat kürzlich „La Lyre d'Orphée. Goethe et l'esthétique“ und „Textes clés d'Esthétique“ veröffentlicht.

Jörn Etzold ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Autor von „Die melancholische Revolution des Guy Ernest Debord“ und hat zahlreiche Aufsätze zu Theater, Literatur und Theorie veröffentlicht.

Thomas Khurana ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praktische Philosophie sowie im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität, Frankfurt / M. Er ist Autor von „Sinn und Gedächtnis. Die Zeitlichkeit des Sinns und die Figuren ihrer Reflexion“ und Herausgeber von „The Freedom of Life. Hegelian Perspectives“.

Ekkehard Knörer ist Filmkritiker, Redakteur und Kulturwissenschaftler. Er promovierte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt / O. und ist Mitbegründer und Redakteur der Zeitschrift „Cargo. Film / Medien / Kultur“ und Redakteur von „Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken“.

Stéphane Lojkine ist Professor für Französische Literatur des 18. Jahrhunderts und Leiter des Interdisziplinären Zentrums für literaturwissenschaftliche Studien an der Universität Aix-Marseille. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Text und Bild und die Theorie des Dispositivs. Er ist Autor von „La Scène de roman“ und „Image et subversion“.

Robert Pirro ist Professor für Politikwissenschaft an der Georgia Southern University. Seine Forschungsinteressen umfassen die Politik der Tragödie und die Politik deutscher Hollywood-Regisseure. Seine aktuellste Veröffentlichung ist „The Politics of Tragedy and Democratic Citizenship“.

Melanie Sehgal ist Juniorprofessorin für Literaturwissenschaft, Wissens- und Mediengeschichte an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / O. Sie promovierte in Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Dissertation über spekulatives Denken bei William James und Alfred North Whitehead.

Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder / DFG-Graduiertenkolleg Lebensformen und Lebenswissen, in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt