Fr, 01. Juni 2012

Framing Death – Crime is Everywhere

Sylvère Lotringer

Chris Kraus and Sylvère Lotringer | How to Shoot a Crime, 1987, Videostill | Courtesy: Sylvère Lotringer Archive

Chris Kraus and Sylvère Lotringer | How to Shoot a Crime, 1987, Videostill | Courtesy: Sylvère Lotringer Archive

Anfang der 1980er Jahre führte Sylvère Lotringer lange Gespräche mit dem „Semiotiker des Verbrechens“ Johnny Esposito, über dessen Arbeit bei der New Yorker Polizei.

Esposito hatte die Videodokumentation am Tatort als Methode der Beweissicherung eingeführt. Heute entnimmt er die Indizien für Verbrechen fast ausschließlich den Aufnahmen öffentlicher und privater Überwachungskameras. 25 Jahre später begegnen sich Esposito und Lotringer in New York wieder. In einem eigens fürd iese Veranstaltung aufgenommenen Interview diskutieren sie über die neuesten technologischen Entwicklungen der zeitgenössischen Kontrollgesellschaft: über den Einsatz von Videomaterial vor Gericht, „neutrale Beweise“ und narrative Strategien.


Veranstaltung in englischer Sprache