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Sa, 28. Mai 2011

Zehn Jahre 9/11

Eröffnung | Zur Logik der Politik nach 9/11 | Die Sprache der Sicherheit

Zehn Jahre 9/11: Politik, Sprache, Bilder im 21. Jahrhundert

Zehn Jahre 9/11: Politik, Sprache, Bilder im 21. Jahrhundert

Die terroristischen Attentate vom 11. September 2001 – tausendfach im Fernsehen präsentiert und in einer ikonenhaften Bilderflut gebannt – markierten vor den Augen der Weltöffentlichkeit eine globale Zäsur mit weit reichenden Folgen.

Samstag 28.05.2011 | Sonntag 29.5.2011

15 h
Eröffnung

Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt
Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender Forum Transregionale Studien, Professor für die Geschichte Afrikas Humboldt-Universität zu Berlin
Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin

15.30 h Keynote: Ein Jahrzehnt des Missverständnisses

Elias Khoury, Schriftsteller, Libanon, Fellow Wissenschaftskolleg zu Berlin

16 h – 17.30 h
Zur Logik der Politik nach 9/11

Hans-Ulrich Klose, MdB, Stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags, Berlin
Stephen Krasner, ehemaliger Leiter der Abteilung Politische Planung im US-Außenministerium, Professor für Internationale Beziehungen, Stanford University
Michael Zürn, Direktor der Abteilung “Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen”, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Moderation: Hansjürgen Rosenbauer, Journalist, Berlin

18 h – 19.30 h
Die Sprache der Sicherheit

Pinar Bilgin, Assistenzprofessorin für Internationale Beziehungen, Bilkent University Ankara
James Der Derian, Professor für Internationale Beziehungen, ehemaliger Leiter des Global Security Program, Watson Institut, Brown University, Providence
Volker Perthes, Direktor Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Kim Lane Scheppele, Professor of Public Affairs and the University Center for Human Values, Director of the Program in Law and Public Affairs, Princeton University

Moderation: Hansjürgen Rosenbauer, Journalist, Berlin

Die Zeit nach den Anschlägen ist bis heute gekennzeichnet durch eine deutliche Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen. Unter dem Signum der Terrorismusbekämpfung und (inter)nationalen Sicherheitspolitik hat sich eine spezifische Sprache der Sicherheit herausgebildet: Sie hat neue Politikfelder, aber auch Lebensbereiche vereinnahmt, die bislang nicht als sicherheitsrelevant galten. Außerordentliche Maßnahmen sind im Zuge dieser „Versicherheitlichung“ in zahlreichen Sphären legitimierbar – bis hin zu weit reichenden Eingriffen in bürgerliche und persönliche Freiheiten. Welche Einschränkungen finden dennoch Akzeptanz? Von welcher „Sicherheit“ sprechen wir nach 9/11 in unterschiedlichen Hemisphären der Welt? Und wie sieht das nach 9/11 grundlegend neu bestimmte Verhältnis von Sicherheit und Freiheit aus?

Tag 1: Kurzbiografien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Samstag 28.05.2011 | Sonntag 29.5.2011

Eine Veranstaltung von: Haus der Kulturen der Welt, Forum Transregionale Studien und Stiftung Zukunft Berlin, in der Reihe Forum Berlin