Do, 07. Oktober 2010

Das Potosí-Prinzip - Eröffnung

Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen?

Ines Doujak | Eviva el cotillo (Performance, 2010) | Courtesy the artist

Ines Doujak | Eviva el cotillo (Performance, 2010) | Courtesy the artist

„Eviva el cotillo“, Entzauberung und Verzauberung, eine Performance von Ines Doujak – ein Countertenor singt aus dem „Beichtspiegel für die Priester der Indios“ von 1585 – und Artist Talks mit María Galindo (Mujeres Creando), Zhibin Lin, Sun Heng, Christian von Borries, Ines Doujak und den Kuratoren.

19 h: Eröffnung mit Dr. Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt

D. Walter Prudencio Magne Veliz, Botschafter des Plurinationalen Staates Bolivien in Berlin

D. Enrique Sardá Valls, Gesandter der Spanischen Botschaft in Berlin

Valerie Smith, Leiterin Bereich Bildende Kunst, Film und Medien, Haus der Kulturen der Welt sowie den Kuratoren Max Hinderer, Andreas Siekmann und Alice Creischer

19.30 h: „Eviva el cotillo“, Performance von Ines Doujak

Im Anschluss Artist Talk mit María Galindo (Mujeres Creando) , Zhibin Lin, Sun Heng, Christian von Borries, Ines Doujak und den Kuratoren

22 h: „Eviva el cotillo“, Performance von Ines Doujak

22.30 h: Party im Café Global


Die Ausstellung Das Potosí-Prinzip zeichnet die Entwicklung des Andinen Barock als Teil des kolonialen Wirtschaftssystems nach: „Die Geschichte der Ausbeutung des Vizekönigreichs Peru unter der Kolonialherrschaft der Spanischen Krone lässt sich an Potosí ablesen – und an seiner kolonialen Barockmalerei. Lateinamerika war im 17. Jahrhundert in diesem Sinne ein Labor der modernen Bildproduktion.“